Leseempfehlungen unserer Bibliothek

Stiller Studienort mit Blick auf Sankt Peter

Leseempfehlungen

In der Krypta der deutschen Kirche Santa Maria dell'Anima in Rom liegen 460 österreichisch-ungarische Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Es ist ein Gedächtnisort besonderer Art. Die Gebeine wurden 1937 von Rektor Hudal vom Campo Verano dorthin gebracht und bekamen nach dem "Anschluss" 1938 eine prononciert großdeutsche Bedeutung.

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Prälat Helmut Moll (Köln) hat das Deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts im Schöningh-Verlag in der 8. Auflage herausgebracht. Nunmehr umfasst es annähernd 1000 Personen. Eine ansprechende Website gibt Einblick in die vielen Personen und Schicksale, darunter auch der Berliner Laie Karl-Heinrich Schäfer, der 1903 bis 1914 Stipendiat des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft und damit überhaupt der längstdienende Stipendiat des Instituts war. 1914 zog er mit Hurra-Begeisterung in den Weltkrieg. Später wurde er aufgrund seiner Ablehnung des Nationalsozialismus ins KZ Sachsenhausen gebracht, wo er im Januar 1945 verstarb.

Martyrologium

In einer erweiterten dritten deutschen Auflage ist das Buch "Altar und Kirche. Prinzipien christlicher Liturgie" von Stefan Heid ab sofort wieder lieferbar.  Dieser Auflage entspricht die ebenfalls bei Schnell & Steiner in Regensburg erschienene englische Ausgabe "Altar and Church. Principles of Liturgy from Early Christianity".

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Am heutigen 9. November, dem Weihetag der Lateranbasilika - caput et mater omnium ecclesiarum Urbis et Orbis -, sei auf das Buch "Altar und Kirche. Prinzipien christlicher Liturgie" hingewiesen, das in diesen Tagen in dritter, erweiterter Auflage im Verlag Schnell und Steiner erscheint. Es behandelt ausführlich die Liturgie in den frühchristlichen Kirchen des Lateran, Sankt Peter und Sankt Paul vor den Mauern.

Buch

Mit Blick auf sein 100-jähriges Bestehen hat das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie einen sehr schönen Band herausgebracht, in dem alle derzeitigen Professoren die Geschichte ihres Faches schildern. Der quadratische Band ist mit vielen historischen und aktuellen Fotos versehen. Herausgeber sind Chiara Cecalupo und Stefan Heid.

Nähere Infos und Kauf

Auch in dem jüngsten Roman des irischen Schriftstellers Joseph O'Connor "In meines Vaters Haus" (2023) über den irischen Priester Hugh O'Flaherty (1898-1963) kommt der Campo Santo Teutonico so gut wie nicht vor. O'Flaherty hat 1943/44 jedoch gerade vom deutschen Kolleg im Vatikan aus die größte private Hilfsaktion für die vor den Nazis in Rom Verfolgten aufgebaut.

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Johannes Mahr hat in einem 850-seitigen Grundlagenwerk die erstgen 18 Jahre der Geschichte der Missionsbedediktiner (von St. Ottilien) beschrieben. Der fulminante, mit Hunderten historischer Abbildungen geschmückte Band ist das Ergebnis einer immensen Arbeitsleistung. Es ist sehr gut lesbar und führt detailliert in die Zeitmentalität und in die ersten Missionsjahre in Afrika ein, mit allem Licht und Schatten.

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