Deadline: 15. Mai
Vom 13. bis zum 15. Oktober 2022 findet am Zentrum für Kunst und Liturgie der Universität Cadiz eine Tagung zum Thema "Crux Triumphalis" statt.
- Details
- Geschrieben von: Stefan Heid
- Kategorie: Aus aller Welt
Nachrichten rund um den Globus
Deadline: 15. Mai
Vom 13. bis zum 15. Oktober 2022 findet am Zentrum für Kunst und Liturgie der Universität Cadiz eine Tagung zum Thema "Crux Triumphalis" statt.
Die Geschichte der deutschen Militärseelsorge ist ein Spezialgebiet neben der territorialen Kirchengeschichte der deutschen (Erz-) Bistümer und verlangt weitere historische Aufarbeitung, denn gegenwärtig sind wieder interessante Forschungsarbeiten im Entstehen. Ein Kolloquium vom 29. September bis zum 1. Oktober 2022 möchte deshalb den aktuellen Stand der Forschung evaluieren und neue Forschungsperspektiven aufzeigen. Vorschläge zum Call of Papers sind willkommen. Ansprechpartner ist Maik Schmerbauch.
von P. Heinrich Walter ISch
Plötzlich und unerwartet ist Prof. Dr. Joachim Schmiedl ISch, am 10. Dezember 2021 in Vallendar mit 63 Jahren verstorben. 1958 in Nürnberg geboren, trat er 1977 in das Institut der Schönstatt Patres ein und studierte an der WWU in Münster Theologie. Nach seiner Priesterweihe (1987) und Promotion (1988) war er einige Jahre in der Seelsorge tätig, bevor er sich den Historischen Wissenschaften widmete. Er wurde 1998 an der WWU in Münster habilitiert und war ab 2001 als Professor für Kirchengeschichte an der PTHV in Vallendar tätig. In seiner Funktion als Dekan war er von 2017 bis 2020 Vorsitzender des Katholisch-Theologischen Fakultätentages.
Am Dienstag, dem 27. Februar 1945, ging das historische Mainz im Inferno der alliierten Brandbomben unter und glühte zwei Tage lang aus. Der größte Teil der Wohnhäuser, fast alle Kirchen und Klöster wurden vernichtet. Grausiges erlitten die Menschen in den Kellern, ganze Familien kamen ums Leben. Allein im Kloster der Ewigen Anbetung mußten 41 Schwestern im Keller ersticken. So schildert es zehn Jahre nach der Katastrophe ein Artikel im katholischen Kirchenblatt für das Bistum Mainz vom 27. Februar 1955. Der Artikel fand sich im Nachlass des Mainzer August Schuchert, der 1954 bis 1962 Rektor des Campo Santo Teutonico war.
Die Nachwuchsgruppe der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Kirchengeschichte (AGKG) trifft sich am 21./22. April in Osnabrück. Die Tagung richtet sich an promovierende und habilitierende Kirchenhistoriker und -historikerinnen im deutschsprachigen Raum.
Dr. Mathias Mütel, 2010 bis 2012 Assistent des Römischen Insituts der Görres-Gesellschaft und nunmehr Verantwortlicher des Bistums Basel für die Bildung, wird am 30. Januar in der Kathedrale St. Urs und Viktor in Solothurn durch Bischof Felix Gmür zum (ständigen) Diakon geweiht.
Von Britta Kägler
Kennen Sie das Bayerische Nationalmuseum in München? Es ist eines der größten Museen im deutschsprachigen Raum und es geht auf die Initiative des bayerischen Königs Maximilian II. zurück. – Fast hätte ich diesen Text noch vor Weihnachten geschrieben, denn Mitte Dezember ging die neue Homepage des Bayerische Nationalmuseums online. Und die hat es in sich: kleine Filme, Highlights der Sammlung, hochaufgelöste Fotos und Audio …
Im Rahmen eines Forschungsprojekts zwischen dem CASSIS-Institut der Universität Bonn unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Schlie, der Universität Aberdeen (Schottland) und der Universität Notre Dame (USA) fand ein Panel über die Rolle der Religion im globalen und transatlantischen Sicherheitssystem statt. Religion ist trotz ungebrochener Säkularisierung und Emanizpation längst nicht mehr "Privatsache", sondern zurück auf der Bühne globaler Politik. Das erfordert von beiden Seiten - Staaten und Religionen - ein neues Ausloten der Möglichkeiten und Gefahren. Das Panel wird geleitet von Prof. Dr. Thomas Weber (Aberdeen).
Kurz vor Weihnachten bekam das Römische Institut der Görres-Gesellschaft unerwarteten Besuch von der Familie Zucker aus Salzgitter, Vewandte der Familie Ehses aus Zeltingen. Sie sind also verwandt mit Stephan Ehses, dem Direktor des RIGG von 1891 bis 1893 und 1895 bis 1926, dessen Grab sich auf dem Campo Santo Teutonico befindet.
Dr. Thomas Kieslinger, ehemalige Assistent des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft (2018-2019), hat am 13. Dezember am Mittelalterlehrstuhl der Universität Erlangen erfolgreich seine Disputatio bestanden. Prüfer waren Prof. Klaus Herbers, Prof. Heike Mierau und Prof. Ute Verstegen. In seiner Disseration behandelte Kieslinger den in der Tradition der Kreuzzüge stehenden Orden von Santiago (1170-1310). Congratulazioni! Kieslinger leitet inzwischen das Museum Dingolfing.