Das Ostkirchliche Institut der Universität Würzburg begeht sein 75-jähriges Bestehen. Den Festvortrag hält Heinzgerd Brakmann (Dölger-Institut, Bonn) über die Koptische Liturgie.
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- Geschrieben von: Stefan Heid
- Kategorie: Aus aller Welt
Nachrichten rund um den Globus
Das Ostkirchliche Institut der Universität Würzburg begeht sein 75-jähriges Bestehen. Den Festvortrag hält Heinzgerd Brakmann (Dölger-Institut, Bonn) über die Koptische Liturgie.
Auf der Tagung "Hubert Jedin - Storico del Concilio, cittadino di Trento" wurde von Matteo Fadini und Laura di Fabio auf den Nachlass Jedins in der Fondazione Bruno Kessler-Bibliotheca hingewiesen. Dieser Nachlass umfasst sowohl seine Bibliothek (ca. 5000 Bände) als auch Manuskripte und Korrespondenz, die dem Publikum zugänglich sind und derzeit inventarisiert werden. Es handelt sich um einen erheblichen Jedin-Nachlass neben jenem in der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn.
Alle Vorträge der Tagung können auf Youtube eingesehen werden: 13. Oktober - 14. Oktober
Prof. Chiara Cecalupo (Rom/Madrid), Mitglied des RIGG, betreibt seit geraumer Zeit ein großes Forschungsprojekt über die Wiederentdeckung der römischen Katakomben im 19./20. Jahrhundert als ein europäisches Kulturphänomen. In diesem kurzen Video spricht Sie zum Beispiel über die Katakomben-Postkarten, mit der man damals innovative Werbearbeit geleistet hat. Cecalupo besitzt auch eine eigene Website.
Am 6. Oktober 18 Uhr findet eine Veranstaltung u.a. mit dem Archäologen Winfried Weber (Trier) und dem JIGG-Direktor Nikodemus Schnabel statt. Es geht um die Bezüge zwischen der Fuldaer Michaelskirche und der Jerusalemer Grabesrotunde. Vor Ort und per Livestreaming kann die Veranstaltung verfolgt werden.
Am 10. Oktober findet der zweite, von Dr. András Handl initiierte Workshop über die Hippolyt-Statue im Foyer der Vatikanbibliothek in Leuven und Online statt. Die Statue ist von herausragender Wichtigkeit aufgrund der griechischen Literatur- und Osterlisten an den Wangen des Sessels. Pikant ist auch, dass der Frauenstatue ein Männerkopf aufgesetzt wurde. Daher ist auch die Restaurierung der kopflosen Statue in der Renaissance zu erforschen.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. Februar im Dommuseum Hildesheim. In den Kirchenschätzen Europas und im Hildesheimer Domschatz (UNESCO-Welterbe) sind zahlreiche Kunstwerke aus vom Islam geprägten Regionen überliefert. Ausgehend von diesen Objekten werden in der großen Sonderausstellung im Dommuseum Hildesheim die Gemeinsamkeiten und Verflechtungen der Kulturen aufgezeigt. Schnell & Steiner hat zur Ausstellung einen glänzenden Katalog publiziert.
Die Kath. Akademie in Bayern in München veranstaltet am 10. Oktober einen Vortrag von Olof Blaschke (Münster) zum Thema "Ein Bischof wie andere? Kardinal Michael von Faulhaber als Repräsentant seines Amtsbrüdermilieus".
Die immer sehr lesenswerte "Debatte" der Katholischen Akademie Bayern enthält in ihrer Ausgabe 2022/2 einen Vortrag über Barocke Klosterlandschaften im Bau. Das Heft enthält noch andere Beiträge zu Bayerischen Klosterlandschaften. Das Thema scheint momentan en vogue, da auch in der Diözee Rottenburg-Stuttgart diverse Veranstaltungen zu Klöstern angeboten werden.
Der Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart veranstaltet am 22. Oktober einen Studientag mit Mitgliederversammlung im prächtigen ehemaligen Kloster Zwiefalten bei Tübingen. Weihbischof Dr. Gerhard Schneider, einst Kollegiat am Campo Santo Teutonico, wird dabei sein.
Die höchst lesenswerte Zeitschrift ACADEMIA (4/2022) des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen stellt auf ganzen zwei Seiten den großen Band von Klaus Herbers und Matthias Simperl (Bild) über die mittelalterliche Papstchronik "Liber Pontificalis" vor. Der Band ging aus einer Tagung des RIGG vor vier Jahren hervor. In demselben ACADEMIA-Heft wird auch von Dr. Martin Barth die Görres-Gesellschaft vorgestellt (hier, S. 50-51).
Zur Buchvorstellung liber pontificalis