Von Matthias Simperl
Neuere Forschungen zeigen, dass das römische Papstbuch, der sog. Liber pontificalis, keineswegs als päpstliche Propagandaschrift entstand. Wie kritisch die Autoren des Werks, wahrscheinlich Angehörige des stadtrömischen Klerus, ihren eigenen Bischof mitunter sahen, wird an der Ausführlichkeit deutlich, mit der eine Episode aus dem Pontifikat Bonifatiusʾ II. (530-532) geschildert wird.
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- Geschrieben von: Stefan Heid
- Kategorie: Aus aller Welt
Römisches Institut der Görres-Gesellschaft










