Römische Notizen

Bemerkenswertes aus der Kulturwelt Roms

Römische Notizen

1888, im Jahr der Gründung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, wurde der römische Priester Pietro Papagallo geboren, der während der deutschen Besatzung am 24. März 1944 vom römischen SS- und Gestapo-Kommandanten Kappler in den Ardeatinischen Höhlen bei der Katakombe San Sebastiano als Vergeltung für einen Terroranschlag italienischer Kommunisten hingerichtet wurde (der einzige Priester, der Opfer dieser Repressalie wurde). Papagallo hatte mutig Hilfesuchende vor den Deutschen und Faschisten in einer katholischen Schule nahe Santa Maria Maggiore versteckt und saß deshalb im Gefängnis.

Weiterlesen …

Termin
Datum: 29.03.2019
Ort: Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Der tunesich-algerische Augustinus-Film "Augustine, Son of Her Tears / Augustin, fils de ses larmes" (2017) wird mit (engl./franz.) Untertiteln am Campo Santo Teutonico vorgeführt. Drehbuchautor Dr. Imed Dabbour wird bei der Präsentation anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen. Die Vorführung findet im Rahmen der Tagung Augustinus in der nordafrikanischen und europäischen Tradition statt. Interessierte Gäste sind willkommen.

Beginn: Freitag, 29. März, um 18.30 Uhr (2 Stunden)

Ort: Aula Papst Benedikt XVI. (Campo Santo Teutonico)

Die Bücher von Stefan Heid werden von Amazon weltweit vertrieben. Die Mengenangaben bei den einzelnen Titeln verraten eine rege Nachfrage. Das Büchlein "La preghiera dei primi cristiani" ist vergriffen, soll aber neu aufgelegt werden.

Folgen Sie Stefan Heid auf Amazon

Die Kundenrezensionen auf Amazon betreffen vor allem das Buch "Wohnen wie in Katakomben". Hier alle bisherigen Rezensionen:

Weiterlesen …

Termin
Datum: 22.03.2019
Ort: Rom

Am Freitag, dem 22. März, wird um 17 Uhr im Centro Studi Storici dei PP. Barnabiti (Piazza Benedetto Cairoli 117) der Tagungsband zum 100. Geburtstag des Barnabiten und Archäologen Umberto M. Fasola vorgestellt. Beteiligt sind Sergio Pagano, Päfekt des Vatikanarchivs und selber Barnabit, Prof.ssa Donatella Nuzzo und Prof. Sergio Rinadli Tufi. Der Band (= Rivista di Archeologia Cristiana 94, 2018) geht auf die Tagung vom Oktober 2017 am PIAC zurück. Er enthält u.a. Beiträge aller Professoren des PIAC. Fasola war seit 1959 Mitglied der Pont. Commissione di Archeologia Sacra (für die Katakombenverwaltung zuständig) und unterrichtete 1967 bis 1987 christliche Topographie am Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana (zur Person siehe Personenlexikon zur Christlichen Archäologie).

Programm.

Das RIGG bzw. das Kolleg hat der Deutschen Schule in der Person von Frau Britta Ganz und Dr. Dietrich Bäumer eine Reihe von Dubletten der Ratzinger-Bibliothek überlassen. Es ging vor allem um einige grundlegende Werke, die für den Schulunterricht und die Schüler hilfreich sein können. Den Kontakt hat der Kustos der Ratzinger-Bibliothek, Christopher Helbig, hergestellt, der an der Schule bei Dr. Bäumer unterrichtet.

Abgegeben wurden nur Dubletten. Gleichwohl kommt die Ratzinger-Bibliothek mit inzwischen 1.500 Einträgen im Campo Santo langsam an ihre Platzgrenzen. 

Die Blumen auf dem Fensterbrett der Wohnung des Schreibers stehen unmittelbar vor der Blüte. In Rom beginnen die schönsten Tage des Jahres. Die Kirschbäume blühen bereits. Wer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. sagen kann, welche beiden Blumenarten ich vor meinem Fenster habe, gewinnt das neue Buch Altar und Kirche. Prinzipien christlicher Archäologie. Viel Glück!

Unter ihrem Leiter Thomas Franz und dem Studienleiter Dr. Stefan Meyer-Ahlen ist die Würzburger "Theologie im Fernkurs" nun zum wiederholten Male zu einer Studienwoche zum Thema "Christus und die Kirche" in Rom.  Die stark nachgefragte Exkursion - ca. 800 Teilnehmer hat der Fernkurs - beinhaltet ein intensives Vortrags- und Besichtigungsprogramm, an dem sich als Referenten Thomas Franz, Manfred Bauer und Stefan Heid beteiligen. Besichtigt werden alle Highlights des Vatikans, des Laterans, des Esquilins sowie der Aventin, die Priscillakatakombe, Anima, S. Egidio und St. Paul v.d.M.

Die neueste Ausgabe des Notiziario der Petersbasilika befasst sich mit der Beleuchtung in Geschichte und Gegenwart. Bis zum Konzil wurden etwa bei - den damals noch seltenen - Heiligsprechungen aufwendige Kristalleuchter-Installationen (mit Kerzen) gemacht. Die Pilaster der Basilika wurden mit schweren Teppichen verhangen. Heute sieht man davon nur noch die Befestigungsnägel. Auch die Leuchter wurden im Bildersturm im Zuge des Konzils entsorgt bzw. von dankbaren Sanpietrini zuhause in den Wohnzimmern aufgehängt.

Weiterlesen …

Wir benutzen Cookies
Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies.