Richard Pfannmüller über Bayern und den Heiligen Stuhl
Die jüngste Publikation des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft in der Supplementreihe der Römischen Quartalschrift stammt von Richard Pfannmüller, Gymnasiallehrer i.R. und Lehrbeauftragter für Mittellatein an der Ludwig-Maximilians-Universität Würzburg.
In seinem Buch "Bayern und der Heilige Stuhl: Die Beziehungen während der Regierungszeit des Königs Maximilian II. (1848–1864)" untersucht Pfannmüller die Regierungszeit von Maximilian II. im Licht seiner Kirchenpolitik. Er zeigt, wie Bayern seine eigenen Interessen beim Staatskirchenrecht, der Besetzung bischöflicher Stühle und der Kardinalskreierung Reisachs weitgehend durchsetzen konnte. Die nach umfangreichen Vorgesprächen in gegenseitigem Einvernehmen ernannten Bischöfe waren von königlich-bayerischer Gesinnung, ultramontan eingestellte Bischöfe wurden verhindert. Pfannmüller widmet sich zudem der bayerischen Außenpolitik und dem katholischen Milieu und schildert, wie sich in Bayern ein verstärkter Ultramontanismus herausbildete.
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- Geschrieben von: Stefan Heid
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Römisches Institut der Görres-Gesellschaft


