Willkommen in Rom!

Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft!  Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

 

Aktuelles - Termine - Aktivitäten:

Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)

Victor Elberns Autobiographie

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27. 09. 2016

Im 4. Band der gesammelten Werke des jüngst verstorbenen Kunsthistorikers Victor H. Elbern findet sich seine Autobiographie. Hier liest man auch manche römischen Erinnerungen. Elbern hatte ursprünglich Priester werden wollen, begann das Theologiestudium in Bonn und kam dann 1938 ans Germanicum nach Rom, wo er bis zum Militärdienst 1940 blieb. Später wechselte er zur Kunstgeschichte und machte 1949 eine Studienreise durch Italien. Überhaupt wird die Biographie durch die vielen Reisen Elberns, etwa auch zum Jerusalemer Institut der Görres-Gesellschaft unter Prof. Kühnel, interessant. Leider ist sie allerdings nicht durch einen Personenindex erschlossen. Ein eigenes Kapitel ist der Begegnung mit den Päpsten gewidmet; Elbern stand in regem Briefkontakt mit Benedikt XVI.

Elberns gesammelte Schriften "Fructus Operis" in 4 Bänden wurden in Verbindung mit der Görres-Gesellschaft von Johann M. Fritz, Michael Brandt und Piotr Skubiszewski im Verlag Schnell und Steiner herausgegeben.

   

Ein verspäteter Hinweis: Generationenwechsel in der Theologie

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26. 09. 2016

Konrad Glombik Konrad Glombik Bereits vor vier Jahren fand in Oppeln eine beachtenswerte Tagung zum Generationenwechsel in der katholischen Theologie während und nach dem Konzil statt, die inzwischen veröffentlich vorliegt. Es lohnt sich, diesen unauffälligen Band in der Reihe "Colloquia Theologica" (Nr. 17) in die Hand zu nehmen. Er wurde von Konrad Glombik (Oppeln) und Benedikt Kranemann (Erfurt) herausgegeben. Prof. Glombik war 2006/07 am Campo Santo Teutonico entsprechend einer langen Tradition der Diözese Oppeln, deutschsprachige Priester nach Rom zu entsenden. Es ist offensichtlich, dass sich nach dem Konzil eine neue Theologie etabliert hat, was an sich verwunderlich ist, da Konzilien in der Regel nicht die Theologie verändern, sondern disziplinäre oder doktrinäre Herausforderungen annehmen wollen. Das Phänomen geht aber über die "nouvelle théologie" weit hinaus und hat alle Disziplinen erfasst. Dass dabei schlicht der Generationenwechsel eine Rolle gespielt hat, lässt sich kaum übersehen. Den personengeschichtlichen Weg der einzelnen Disziplinen - Kirchengeschichte, Liturgie, Exegese, Dogmatik, Pastoral u.a. - in Deutschland und Polen seit dem Konzil nachgegangen zu sein, ist das Verdienst des Bandes.

   

Bischofsernennungen - Ratschläge eines alten Dominikaners

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25. 09. 2016

Am Bücherstand des Verlags Aschendorff auf der Hildesheimer Generalversammlung der Görres-Gesellschaft fiel mir ein wunderbares Heftchen in die Hände, das ich mir doch gleich gekauft habe. Der Kölner Priester und Augsburger Dogmatikprofessor Thomas Marschler hat seinen zahlreichen, äußerst gelehrten Publikationen eines kleines Heft hinzugefügt: Praelati et praedicatores. Albertus Magnus über das kirchliche Leitungs- und Verkündigungsamt (in der Reihe "Lectio Albertina", Nr. 16). Es wäre doch nicht das Falscheste, bei allen Bischofsernennungen, die da so anstehen, dieses Heft für wohlfeile 9,20 Euro in die Hand zu nehmen. Das gilt nicht nur für die Bischofsmacher, sondern auch für die Bischofsmöchtegerngemachtwerdenden.

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12.-14. Oktober in Rom: Tagung zum 5. Laterankonzil

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24. 09. 2016

Das Päpstliche Komitee für Geschichtswissenschaft unter Leitung von Père Ardura organisiert die Tagung zum 500-jährigen Jahrestag des Abschlusses des 5. Laterankonzils in der Lateranuniversität (Aula Paolo VI). Seitens des RIGG wird Vizedirektor Prof. Johannes Grohe eine Sektion leiten.

Das Laterankonzil verdient besondere Aufmerksamkeit, da es im Jahr des Ausbruchs der Lutherischen Reformation endete. Insofern gehört die Tagung ins "Lutherjahr". Das Konzil dokumentiert die römische Skepsis gegenüber dem immer noch virulenten Konziliarismus und dem sterotypen Ruf nach einem Reformkonzil.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Görres-Gesellschaft verändert sich

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23. 09. 2016

Hildesheimer Generalversammlung zu Ende

Besichtigung des Rosenstocks hinter dem Dom Besichtigung des Rosenstocks hinter dem Dom Die Generalversammlung vom 17. bis zum 20. September war mit ca. 330 angemeldeten Teilnehmern gut besucht. Es waren damit deutlich über 10% der Mitglieder angemeldet. Wie immer hängt der Erfolg eines solchen Großtreffens von der umsichtigen Steuerung durch den Vorstand und vom inneren Zusammenhalt der einzelnen Sektionen ab. Jeder Teilnehmer wird entsprechend seinen Vorlieben unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben. Das Programm insgesamt mit Vorträgen, Besichtigungen und Respräsentationsveranstaltungen war reichhaltig, sehr gut vorbereitet und sehr ansprechend. Der weit vor den Toren Hildesheims gelegene Uni-Campus, auf dessen zerstreute Gebäude sich die Sektionen verteilten, bot allerdings manchen unvorhergesehenen Anlass zu Wanderungen. Dennoch waren die Ortsverhältnisse ausgezeichnet. Besonders lobend muss ich das Uni-Café hervorheben. Ein Höhepunkt war (für mich) ein Programmpunkt, der gar keiner war, nämlich das inzwischen traditionelle inoffizielle Römertreffen im Anschluss an den ebenso traditionellen Bürgermeisterempfang am ebenso traditionellen Montagabend.

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Job: Spätantike Kunst in Cork

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Deadline: 31. Oktober

Das University College Cork in Irland schreibt eine Dozentur in römischer Kunst im weiten Sinne der spätantiken Kunst aus.

Näheres erfahren Sie hier.

   

Neues Buch über die Sekretäre der Päpste

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15. 09. 2016

Ein kleines Gewinnspiel ist auch dabei ...

Die römische Journalistin Christa Langen-Peduto und der Fotograf Josef A. Slominski haben im St. Benno-Verlag einen schönen Bild- und Textband über die Geheimsekretäre der letzten Päpste seit Pius XII. herausgebracht. Kard. Marx hat ein Vorwort geschrieben. Hier finden Sie nähere Infos.

Wer sich diesen Band käuflich erworben hat und nicht am Campo Santo Teutonico wohnt, kann an einem kleinen Gewinnspiel teilnehmen. Und zwar sind in dem Band drei Fotos im Campo Santo Teutonico aufgenommen worden. Wer mir diese drei Fotos mitteilt (an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), kann sich entweder das Buch "Blutzeuge: Tod und Grab des Petrus in Rom" (entweder deutsch oder italienisch) oder das Buch "Wohnen wie in Katakomben: Kleine Museumsgeschichte des Campo Santo Teutonico" wünschen. Rechtsweg ausgeschlossen!

   

Das neue Jahresprogramm des RIGG a.a. 2016/17

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15. 09. 2016

7 Vorträge - 1 Reise - 1 Tagung - 1 Fest

Das neue Jahresprogramm des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft offeriert einen Strauß bunter Angebote. Es erwartet Sie Vorträge zu althistorischen, kunsthistorischen, musikhistorischen und kirchengeschichtlichen Themen. Hier finden Sie das ganze Programm.

Ferner findet vom 16. bis zum 21. November 2016 die zweite Sponsorenreise für unsere Förderer im Rahmen des von Dr. Hans-Albert Courtial organisierten XV. Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra statt (last minute-Anmeldungen sind noch möglich).

Vom 22. bis zum 26. März 2017 veranstaltet das RIGG zusammen mit dem Centrum für Religion und Moderne der Uni Münster (Dr. Mariano Barbato) eine deutsch-englische Tagung zum Thema "Der politische Aufstieg des Papsttums: Mobilisierung, Medien und Macht der modernen Päpste". Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben.

Krönender Abschluss ist unser Sommerfest am 7. Juni 2017 in S. Giovanni a Porta Latina.

   

Samstag, 8. Oktober: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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13. 09. 2016

Zur Vorstellung des Buches "Wohnen wie in Katakomben: Kleine Museumsgeschichte des Campo Santo Teutonico", das im Schnell und Steiner-Verlag in Regensburg soeben erschienen ist (hier bestellen), wird der Autor, Stefan Heid, einen Vortrag mit Bildern über die Geschichte der frühchristlichen Sammlung des deutschen Kollegs halten. Grußworte werden Rektor Dr. Hans-Peter Fischer und der Verleger Dr. Albrecht Weiland halten. Das reich illustrierte Buch kann bei dieser Gelegenheit zu einem Vorzugspreis erworben werden.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI., Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr, anschl. Rinfresco

Nähere Informationen finden Sie hiert.

   

Aktuelles Heft 2016,1-2 der Römischen Quartalschrift erschienen!

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08. 09. 2016

Ab sofort ist das Heft 2016, 1-2 der Römischen Quartalschrift erhältlich. Die Zeitschrift zu Themen der Kirchengeschichte und Christlichen Archäologie wird herausgegeben vom Priesterkolleg am Campo Santo Teutonico und dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft. Sie ist unser wissenschaftliches Flaggschiff. Es ist zu hoffen, dass sich immer mehr Subskribenten für die Zeitschrift begeistern.

Das aktuelle Heft enthält 5 Beiträge unserer Tagung "Rom bei Nacht: eine Kulturgeschichte von Traum und Schlaf im spätrömischen Reich", und zwar von Fabio Stok, Sabrina Grimaudo, Peter Bruns, Andreas Weckwerth und Federica Ciccolella. Es folgt ein langer Beitrag von Dominik Burkard über "Die 'Rassenproblematik' als Thema der Congregation Sancti Officii zwischen 1920 und 1945".

Hier Inhalt und Leseprobe.

Die Römische Quartalschrift erscheint 2x jährlich; das nächste Heft folgt im März 2017. Die Zeitschrift kann als Papierausgabe oder App abonniert werden.

   

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