Willkommen in Rom!

Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft!  Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

 

Aktuelles - Termine - Aktivitäten:

Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)

Die feierliche Promotion der Trierer Theologischen Fakultät

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09. 02. 2016

Laut Aussage von Johannes Grohe hat er noch nie eine so würdige Promotionsfeier erlebt wie in Trier in der Aula der Theologischen Fakultät am 30. Januar. Nicht nur der Rektor der Fakultät, Prof. Dr. Johannes Brantl, sondern auch Bischof Ackermann war anwesend, der freilich wenige Tage zuvor bekanntgegeben hatte, dass er das Trierer Priesterseminar auflöst und künftig seine Theologen zum Studium nach Frankfurt schickt, was einen herben Schlag für das Bistum bedeutet und auf Dauer womöglich die Fakultät gefährdet. Die beiden Doktoranden Mathias Mütel (Kirchengeschichte) und Claude Adouma Bonsou (Moraltheologie) legten entsprechend der Promotionsordnung das Glaubensbekenntnis ab. Danach war die öffentliche Feier mit dem Hauptvortrag von Dr. Mütel über die Präsenz der Kirchenväterliteratur im Konzil von Trient.

Hier der Bericht der Fakultät mit einigen Fotos.

   

Samstag, 27. Februar: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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07. 02. 2016

Teresa Lohr: "Geschichte und Zeitgeschmack: Die Kirchenausstattung des Campo Santo Teutonico im 19./20. Jahrhundert"

Die Kunsthistorikerin Teresa Lohr (Erlangen) war 2013/14 Asistentim am RIGG. Sie rekonstruiert aus den Archivdokumenten des Campo Santo die Bildausstattung der dortigen Kirche, bevor ein Großteil des Bild- und Kunstschmucks der Kirche in den 1970er Jahren zerstört wurde. Damit wird überhaupt erstmals die Kirche, wie sie sich vor ihrem Untergang darstellte, kunsthistorisch umfassend gewürdigt. Die Schlüsselrolle für das historistische Bildprogramm der Kirche spielte damals der kunstsinnige Rektor Anton den Waal (1837-1917), dessen 100. Todestag wir im nächsten Jahr begehen.

Ort: Aula Papst Benedikt des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Empfang)

Hier das Plakat

   

Christliche Archäologie in Trier

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07. 02. 2016

Ein Buch über die Grabinschriften

Trier war als Römerstadt eines der frühesten Ausbreitungszentren des Christentums im nordgallisch-germanischen Raum. Daher hat dort bis heute die Pflege der Christlichen Archäologie einen großen Stellenwert, und das sollte unbedingt so bleiben. Ausdruck dieses Stellenwerts war 1965 der 7. Internationale Kongress für Christliche Archäologie, der in Trier stattfand. 2004 besuchte das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie im Rahmen einer Studienfahrt die Stadt. Inzwischen ist ein stattlicher Band zu den Frühchristlichen Grabinschriften im Westen des Römischen Reiches erschienen (hier bestellen), der die Beiträge der Trierer Tagung vom Juni 2013 vereinigt. Der Band wurde herausgegeben von Lukas Clemens, Hiltrud Merten und Christoph Schäfer und ist dem unvergessenen Althistoriker Heinz Heinen (1941-2013) gewidmet. Themen sind unter anderem die Inschriften in Trier, Kobern-Gondorf, Mittelrhein, Arles, Salona, Nordafrika und Rom.

   

Die Theologie der Klostergärten

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06. 02. 2016

Norbert Nordmann, der sich einige Tage am Campo Santo Teutonico aufhält, um die Vatikanischen Gärten zu studieren, hat der Bibliothek sein neuestes Buch Wo sich Theologie und Gartenkunst durchdringen. Die Steyler Klostergärten des hl. Arnold Janssen geschenkt. Es ist in Regensburg im Verlag Schnell und Steiner erschienen, der auch schon ein Buch über die Vatikanischen Gärten verlegt hat. Arnold Janssen stammte wie Anton de Waal, der Rektor des Campo Santo, vom Niederrhein; beide wurden 1837 geboren. Janssen gründete 1875 den Orden der Steyler Missionare, de Waal 1876 das Priesterkolleg am Campo Santo. Es ist die Zeit des Kulturkampfs und des großen organisatorischen Aufbruchs im deutschen Katholizismus. Beide Perseönlichkeiten sind sich allerdings wohl nie begegnet, zu weit entfernt waren ihre Interessen und Wirkungsräume. Janssen entwarf zahlreiche Ziergärten und Gartenanlagen als paradiesische Orte der Besinnlichkeit. Davon handelt das feine Buch.

   

Vatikanische Museen: Skip the line

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05. 02. 2016

Bekanntlich wird viel Missbrauch mit den Eintrittskarten der Vatikanischen Museen getrieben. Die Touristen, die sich dem Vatikan nähern, werden scharenweise von jungen Leuten belästigt, die ihnen in allen Sprachen Tickets anbieten, mit denen sie angeblich direkten Zugang zu den Vatikanmuseen haben (ohne Warteschlange). Sie versprechen auch einen Führer, der sie durch die Museen begleiten werde. Sie verlangen horrende Summen (60,- Euro und mehr), aber man muss dann trotzdem warten, bis die Gruppe zusammen ist. Oder der angebliche Führer existiert gar nicht, und man dann mutterseelenallein durch die Museen tappen.

Kaum bekannt ist hingegen, dass der Vatikan selbst "Skip the line"-Karten verkauft, und zwar ganz regulär am Schalter für nur 20,- Euro. Diese Karten kann man sich problemlos im Vatikanischen Postamt auf der linken Seite des Petersplatzes kaufen. Dort gibt es auch preislich akzeptable Kombitickets für die Vatikanischen Gärten und die Museen. Weitere Infos zu den Museen siehe hier.

Einen Überblick über alle Termine und Öffnungszeiten rund um den Petersdom siehe hier.

   

Das Archiv der Dombauhütte von Florenz online

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03. 02. 2016

Seit 1994 läuft das auch von der Berliner Max-Planck-Gesellschaft geförderte Projekt der Digitalisierung des gesamten Archivbestandes der Dombauhütte in Florenz für die entscheidenden Jahre 1417-1436, in denen die gewaltige Kuppel mit einer revolutionären Technik errichtet wurde. Diese jetzt nochmals erweiterte online-Archiverschließung sucht ihresgleichen und bietet in einfachster Handhabung und ohne Nutzerkosten eine unerschöpfliche Fundgrube an Manuskripten und Zeichnungen für Renaissancestudien jeder Art. Bekanntlich wurde die Florentiner Kuppel zum Vorbild der Michelangelo-Kuppel von St. Peter in Rom.

   

Forscherin zu Gast: Melanie Barbato

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02. 02. 2016

Die Religionswissenschafltlerin Melanie Barbato forscht von Februar bis Juli 2016 in Rom zum High-Level interreligiösen Dialog des Vatikan mit dem Hinduismus. Sie ist Post-doc Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Land Nordrhein-Westfalen geförderten Interdisziplinären Nachwuchsgruppe zum Thema „Religiöse Pluralität als Herausforderung für Religionen und Gesellschaften“. Als Mitglied der Görres-Gesellschaft nutzt sie die Zeit am RIGG zur Dokumentrecherche und zur Vernetzung mit Experten vor Ort.

   

Neues Buch über Sankt Peter

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31. 01. 2016

Kreis: Campo Santo Teutonico; Pfeil: Wohnung Benedikts XVI. in den Vat. Gärten Kreis: Campo Santo Teutonico; Pfeil: Wohnung Benedikts XVI. in den Vat. Gärten Ein neuer großformatiger Bildband über die 1700-jährige Architekturgeschichte von St. Peter ist in deutscher Übersetzung im Michael Imhof Verlag erschienen: Der Petersdom in Rom. Die Baugeschichte von der Antike bis heute. Der Band überzeugt durch seine exzellenten Texte (hier zeichnen Hugo Brandenburg, Antonella Ballardini und Christof Thoenes verantwortlich) und die prachtvolle Bebilderung. Die Abbildungen sind meist großformatig und bieten zahlreiche wichtige historische Bilddokumente, die für eine Rekonstruktion der Baugeschichte unerlässlich sind. Der Campo Santo Teutonico bzw. dessen Kirche ist auf mindestens acht Bildern vertreten.

Das beste Buch über die gesamte frühchristliche Kirchenarchitektur Roms derzeit auf dem Markt ist H. Brandenburg, Die frühchristlichen Kirchen in Rom.

   

Job: Archäologie in Edinburgh

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31. 01. 2016

Deadline: 24. Februar

Die schottische Universität Edinburgh schreibt eine archäologische Professur aus.

Näheres erfahren Sie hier.

   

Neues RIGG-Mitglied:Viliam Dóci O.P.

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29. 01. 2016

Seit dem 1. Juni 2015 ist P. Viliam Stefan Dóci (* 1988), Mitglied der slowakischen Dominikanerprovinz, bisheriger Archivar und Bibliothekar im Wiener Dominikanerkloster, am Historischen Instituts des Ordens in Rom tätig. P. Viliam ist Historiker und war Studierender des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Im Rahmen seiner Abschlussarbeit bearbeitete er die Handschriftensammling des Wiener Klosters. An der Katholisch-Theologischen Fakultät in Wien wurde er 2014 in Kirchengeschichte promoviert. Sein Dissertationsthema war die Seelsorge der Dominikaner in Kaschau im 18. Jahrhundert.

   

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