Willkommen in Rom!

Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft!  Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

 

Aktuelles - Termine - Aktivitäten:

Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)

Eine bewährte Einnahmequelle: Die Lotterie des Papstes

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27. 04. 2015

Von Hartmut Benz

Wer die Wohltätigkeitslotterie, die Papst Franziskus unter dem Namen „Lotteria di Beneficenza“ erstmals 2014 und erneut Ende 2015 lancierte, für eine Innovation des gegenwärtigen Pontifikates hält, den lehrt der Blick in die Geschichte eines Besseren.

Wie in den meisten europäischen Staaten, so war auch im Kirchenstaat staatlich reglementiertes Glücksspiel etabliert – und umstritten. Seit in Rom 1660 die erste Lotterie, die ihr Vorbild in Genua hatte, abgehalten worden war, wechselten sich päpstliche Verbote und Wiederaufnahmen des Spiels in rascher Folge ab: Erlasse gegen die Lotterie (1685, 1696, 1704, 1727) drängten das Glücksspiel in die Illegalität, machten es unkontrollierbar und entzogen dem Staat Einkünfte. Erst Papst Klemens XII. legalisierte das „Giuoco del Lotto“ und machte es am 9. Dezember 1731 zu einem festen Bestandteil der Staatseinnahmen.

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Enormes Presseecho auf die Ankündigung einer Benedikt-Bibliothek

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26. 04. 2015

Am 20. April wurde am Campo Santo Teutonico ein neuer Bildband "Benedikt XVI. - Diener Gottes und der Menschen" vorgestellt, der im Schnell und Steiner Verlag sowie in italienischer Ausgabe in der Libreria Editrice Vaticana erschien (24,95 Euro). Das Echo war mit über 200 Besuchern und zahlreichen Pressevertretern außerordentlich groß. Dr. Christian Schaller vom Benedikt-Institut in Regensburg hielt den Hauptvortrag, da die Initiative zu diesem Band vom Institut und dessen Mitarbeitern ausging.

Nebenbei wurde auch angekündigt, dass im Herbst eine Studienbibliothek Benedikt XVI. (offiziell "Römische Bibliothek Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.") innerhalb der Gemeinschaftsbibliothek des Campo Santo Teutonico eröffnet werden wird, die bereits im Aufbau begriffen ist.

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Job: Kirchengeschichte in Bochum

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21. 04. 2015

Deadline: 8. Mai

Die Neuere Kirchengeschichte der Ev.-theol. Fakultät der "reformorientierten Campusuniversität" Bochum (Selbstwerbung) schreibt die Stelle eines wiss. Mitarbeiters mit 29,8725 Std. aus. Eine Aufstockung auf 35,847 Std. durch Qualitätsverbesserungsmittel ist evtl. möglich, wobei diese zeitlich begrenzt ist. Urkomisch.

Weitere erschütternde Infos finden Sie hier.

   

Papst Franziskus und die Päpstliche Bulle

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21. 04. 2015

Von Johannes Grohe

altPapst Franzikus hat am Samstag, dem 11. April, im Rahmen der Ersten Vesper des II. Sonntags in der Osterzeit (dem “Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit”), mit der Bulle Misericordiae Vultus feierlich das Außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit angekündigt (hier der deutsche Text).

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Job: Kirchengeschichte in Osnabrück

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19. 04. 2015

Deadline: 6. Mai

Das Institut für Katholische Theologie des Fachbereichs Erziehungs- und Kulturwissenschaften (Prof. Dr. Manfred Eder) sucht einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (Promovend) im Fach Kirchengeschichte.

Nähere Infos finden Sie hier.

   

Jobs: Stipendien für Christliche Archäologie in Mainz

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11. 04. 2015

Deadline: 1. Mai oder 1. November 2015, 1. Mai 2016

Das Wolfgang Fritz Volbach-Fellowship des Wissenschafts-Campus Mainz wird für jeweils einen Monat Studienaufenthalt in Mainz vergeben. Das Forschungsstipendium richtet sich an promovierte Wissenschaftler aus dem Ausland (Italien u.a.) und ermöglicht einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt in Mainz. Kandidaten müssen zum Themenbereich "Byzanz zwischen Orient und Okzident" arbeiten.

Hier finden Sie nähere Informationen (deutsch und englisch).

   

26.-28. November: Römische Tagung zur Frühen Kirche IV

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11. 04. 2015

Rom bei Nacht: Eine Kulturgeschichte von Traum und Schlaf im spätrömischen Reich

altDas Römische Institut der Görres-Gesellschaft und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz veranstalten am Campo Santo Teutonico eine Tagung über Traum und Schlaf in der Spätantike, organisiert von der Altphilologin Prof. Dr. Christine Walde (Mainz) und Stefan Heid. Es ist die 4. Römische Tagung zur Frühen Kirche (die früheren Tagungen handelten 2002 über Fremde, 2005 über den Tod und 2010 über Petrus). Referieren werden Jochen Althoff (Mainz), Janice Biebas-Richter (Bochum), Peter Bruns (Bamberg), Filippo Carlá (Exeter), Federica Cicciolella (Rom), Carlo dell'Osso (Rom), Steffen Diefenbach (Konstanz), Jutta Dresken-Weiland (Regensburg), Ulrich Eigler (Zürich), Elke Hartmann (Darmstadt), Peter Nadig (Berlin), Fabio Stok (Rom), Anja Wolkenhauer (Tübingen), Norbert Zimmermann (Rom) und die beiden Organisatoren.

Das nähere Programm wird beizeiten bekannt gegeben. Interessenten sind herzlich willkommen.

   

Der frühchristliche Altar - eine Debatte im "Avvenire"

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03. 04. 2015

Werbung für das Buch "La Sacra Liturgia"

Die Hauszeitung der italienischen Bischofskonferenz, L'Avvenire, hat in ihrer Ausgabe vom 2. April einen ganzseitigen Beitrag von Andrea Galli über den früchristlichen Altar gebracht. Darin wirbt das Blatt für den von Pater Alcuin Reid O.S.B. herausgegebenen Tagungsband La Sacra Liturgia. Anlass des Zeitungsartikels war der in "La Sacra Liturgia" publizierte Aufsatz "I primi altari cristiani. Lezioni per oggi". Es scheint Bewegung in die bisher quasi unisono von den Theologen vertretene Auffassung zu kommen, es habe ursprünglich keinen christlichen Altar gegeben, sondern nur profane Esstische. Wissenschaft lebt vom Hinterfragen scheinbarer Gewissheiten. Die Debatte um die Sakralität des Altares hat aber auch ein aktuelles Potential, denn die Frage, die derzeit im Raum steht, lautet: War die Eucharistie ein Sündermahl "für alle" ohne sakrale Hürden oder das Hochzeitsmahl des Lammes für die "berufenen Heiligen" (Röm 1,7).

Hier die PDF-Datei des Artikels im Avvenire.

   

Roma Sparita: Ein Fotoalbum im Internet

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06. 04. 2015

Eine junge Seite unter dem Titel Roma sparita ("Verschwundenes Rom") veröffentlicht Fotos der Stadt Rom bis 1990, geordnet nach Munizipien, Rioni und weiteren Kategorien. Es handelt sich um eine Art Fotoarchiv mit ca. 15.000 Bildern, die faszinierende Einblicke in längst untergegangene Welten und verflossene Zeiten vermitteln. Jedem steht es frei, weitere Fotografien einzustellen. Die Fotos sind online einsehbar, können jedoch nicht ohne weiteres heruntergeladen werden. Es handelt sich um eine private Initiative, die 2010 auf Facebook entstanden ist. Die Fotos müssen datiert sein, und ihre Herkunft muss angegeben werden.

Die Seite ist leider nicht sehr benutzerfreundlich, da man Fotos nicht gezielt - etwa nach Straßen - suchen kann, sondern immer jeweils eine ganze Kategorie durchgehen muss, um ein Motiv zu finden. Der Vatikan ist nicht eigens vermerkt, sondern geht in der Kategorie "Municipio XVII" auf. Der Bestand ist hier noch relativ bescheiden. Der Campo Santo Teutonico als solcher kommt nicht vor.

Die Initiative Roma sparita bietet auch Führungen an (Visite culturali).

   

Wir bitten um Zustiftungen zugunsten des RIGG

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27. 03. 2015

Die junge Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft trägt wesentlich zum Gelingen unserer Arbeit bei. In diesem Jahr werden wir mit den Erträgen bereits über 10 Reisestipendien nach Rom an deutsche und italienische Studenten vermitteln können. Es geht uns um seriöse Forschung und eine Lanze für die Wissenschaft, um die Grundlagen unserer Geschichte und um ein Mehr an Wissen. Natürlich würden wir gern auch noch anderen helfen. Daher bitten wir um Zustiftungen oder Erblässe zugunsten der Stiftung. Wenden Sie sich einfach an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder überweisen Sie direkt an IBAN DE32370601931018975137, BIC GENODED1PAX (hier die Zustiftungserklärung).

Um unsere Stiftung bekannter zu machen, werden am 28. März, 4. April, 25. April und 23. Mai in der Zeitung Die Tagespost entsprechende Aufrufe, unsere Arbeit zu unterstützen, veröffentlicht.

   

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