Willkommen in Rom!

Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft!  Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

 

Aktuelles - Termine - Aktivitäten:

Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)

Mittwoch, 26. November: Sechswochenamt für Stephan Hünseler

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23. 11. 2014

Am vergangenen Montag fand unter großer Beteiligung seitens der römischen Kurie ein Totenamt für den Kölner Kurienprälaten Dr. Stephan Hünseler in der Kirche S. Spirito in Sassia statt. Anwesend waren Kardinal Arinze, drei Bischöfe und 30 Priester. Es predigte Prälat Dr. Winfried König vom Staatssekretariat, der ebenfalls aus der Erzdiözese Köln stammt.

Stephan Hünseler wohnte 2002-2004 am Campo Santo Teutonico. Daher feiert nun das deutsche Kolleg in der Kirche S. Maria della Pietà am Campo Santo sein Sechswochenamt. Die hl. Messe um 18 Uhr wird von Erzbf. Georg Gänswein geleitet. Alle sind herzlich eingeladen.

   

27.-29. November am Campo Santo: Tagung "Bayerische Römer - Römische Bayern"

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10. 10. 2014

"Bayerische Römer - Römische Bayern: Lebensgeschichten aus Vor- und Frühmoderne"

Das Institut für Bayerische Geschichte an der Universität München und die Universität Bayreuth veranstalten in Zusammenarbeit mit dem RIGG eine internationale Tagung am Campo Santo Teutonico. Für das Konzept und die Koordination zeichnen Prof. Dr. Dieter J. Weiß (München) und Prof. Dr. Rainald Becker (Bayreuth) verantwortlich.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die bayerische, schwäbische und fränkische Rompräsenz während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Es geht um die Lebensgeschichten von "römischen" Bayern und "bayerischen" Römern, also von in Rom lebenden Deutschen oder hier mit Deutschland eng verbundenen Italienern.

Referenten sind neben den Organisatoren Ludger Körntgen (Mainz), Alois Schmid (München), Jochen Johrendt (Wuppertal), Christof Paulus (München), Helmut Flachenecker (Würzburg), Jörg Bölling (Göttingen), Thomas Brockmann (München), Helene Trottmann (München), Alexander Koller (Rom), Bettina Scherbaum (München) und Britta Kägler (München).

Alle Görresianer und Interessierte sind zu der Tagung herzlich eingeladen. Beginn ist am Donnerstag, dem 27. November, um 9 Uhr in der Aula des Campo Santo Teutonico.

Am Samstag, dem 29. November, findet von 8 bis 16 Uhr ein Busausflug nach Ariccia statt, bei dem  Edith Schaffer im Palazzo Chigi und Andreas Raub in der Bernini-Kirche führen werden.

Den Abschluss bildet der Öffentliche Vortrag am 29. November um 18 Uhr von Kardinal Walter Brandmüller zum Thema: "Purpura bavarica: Vier bayerische Kardinäle und ein Konzill (1869/70)".

Das genaue Programm finden Sie hier

Das Plakat DIN A3 für Werbezwecke hier

   

Samstag, 29. November: Öffentlicher Görres-Vortrag

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29. 10. 2014

Kardinal Walter Brandmüller spricht zum Thema "Purpura bavarica: Vier bayerische Kardinäle und ein Konzil (1869/70)"

altKardinal Walter Brandmüller, Ordinarius em. für Kirchengeschichte an der Universität Augsburg, 1998-2009 Präsident des Päpstlichen Komitees für die Geschichtswissenschaften und seit 2010 Kurienkardinal stellt die vier bayerischen Kardinäle Karl August von Reisach (* 1800 in Roth bei Nürnberg), Andreas Steinhuber S.J. (* 1825 in Uttlau in Niederbayern), Joseph Hergeröther (* 1824 in Würzburg) und Gustav Adolf von Hohenlohe-Schillingsfürst (* 1823 Rotenburg an der Fulda) vor und behandelt ihr kirchliches Wirken im Zusammenhang des Ersten Vatikanischen Konzils (1869/70).

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Hier das Plakat für Werbezwecke.

Der Vortrag ist der Abschluss einer Tagung, die das Institut für Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und die Universität Bayreuth zusammen mit dem RIGG vom 27. bis 29. November zum Thema "Bayerische Römer - Römische Bayern: Lebensgeschichten aus Vor- und Frühmoderne" veranstaltet. Zu dieser Tagung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Das Tagungsprogrammfinden Sie hier

   

Donnerstag, 27. November: Vortrag von Johannes Grohe

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21. 11. 2014

Im Rahmen einer Tagung zum "Filioque" hält Johannes Grohe einen Vortrag zum Thema: "Storia del Filioque prima del 1014 e il suo inserimento nel Credo a Roma". Das "Filioque" des Glaubensbekenntnisses ("Heiligen Geist, ... der vom Vater und dem Sohn ausgeht ...") wurde vor 1000 Jahren in die römische Liturgie eingeführt, was in der byzantinischen Kirche Ärgernis erregte. Am Wörtchen Filioque hängt also eine 1000-jährige katholisch-orthodoxe Kontroverse, die noch heute im ökumenischen Kontext diskutiert wird. Die besagte Tagung versucht zur Klärung der historischen Sachlage beizutragen.

Ort: Pont. Ateneo Regina Apostolorum

Zeit: 15.30 Uhr

Hier finden Sie nähere Informationen.

   

28.-29. November in Köln: Mittelalterliche Handschriften

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18. 11. 2014

Die Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln veranstaltet ihr 6. Symposion über mittelalterliche Handschriften der Kölner Diözesanbibliothek. Es sprechen Thomas Riesenweber, Henry Mayr-Harting, Andreas Odenthal, Martin Hellmann, Daniel Ziemann, Reimund Haas, Siegfried Schmidt, Stefan Sauer, Andreas Lehnardt, Hermann-Josef Reudenbach, Susanne Wittekind, Peter Orth und Katrin Janz-Wenig. Der Öffentliche Abendvortrag am 28. November um 18.30 Uhr wird gehalten von Walter Senner O.P. aus Rom. Er spricht über die Entwicklung der Kölner Dombibliothek im Mittelalter.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Neuerscheinung: Einführung in die Christliche Archäologie

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20. 11. 2014

Das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie hat nach langen Jahren der Vorbereitung eine Art Handbuch oder besser eine Einführung in die Christliche Archäologie veröffentlicht: Lezioni di Archeologia Cristiana (2014). Das Buch soll dem breiten interessieretn Publikum einen Überblick über die wichtigsten Themen der Christlichen Archäologie bieten. Es handelt sich um ein Gemeinschaftswerk aller Professoren des Instituts, die jeweils ihre Disziplin vorstellen: Anna Maria Ramieri+ und Carla Slavetti (Geschichte der Christliche Archäologie) - Stefan Heid (Liturgie und Hagiographie) - Lorenzo Dattrino (Patrologie) - Philippe Pergola und Lucrezia Spera (Topographie) - Vincenzo Fiocchi Nicolai (Katakomben) - Federico Guidobaldi (Architektur) - Danilo Mazzoleni (Epigraphik) - Fabrizio Bisconti (Ikonographie). Ferner enthält der Band von Luana Spadano sehr hilfreiche chronologische Tabellen. Das mit sehr umfangreichem Bildmaterial ausgestattete Buch umfasst 636 Seiten und ist für 40 Euro direkt beim Päpstlichen Institut zu erwerben.

   

Job: Assistent Professor in Virginia

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19. 11. 2014

Deadline: 5. Dezember

Das College and Graduate School of Arts and Sciences of the University of Virginia schreibt eine Assistenzprofessur für einen promovierten Historiker mit Schwerpunkt auf dem Mittelmeerraum in Altertum und Frühmittelalter aus.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Neues RIGG-Mitglied: Annette Schavan

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14. 11. 2014

Annette Schavan ist seit dem 1. August 1981 Mitglied der Görres-Gesellschaft. Mit ihrem Wechsel nach Rom im Juli diesen Jahres als Botschafterin der Bundesrepublik beim Heiligen Stuhl ist sie auch Mitglied des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft. Frau Schavan hat mit viel Schwung ihr Amt begonnen. Ihre reiche Erfahrung als Leiterin der katholischen Studienförderungseinrichtung Cusanuswerk 1991-1995, als Kultusministerin in Baden-Württemberg 1995-2005 und als Bundesministerin für Bildung 2005-2013 wird gerade in der europäischen Kulturhauptstadt Rom auf größtes Echo stoßen. Die Umstellungen im Bildungswesen in den letzten Jahren ("Bologna-Prozess") haben auch unter den zahlreichen kirchlichen Bildungseinrichtungen viele Verunsicherungen ausgelöst und zu Kollateralschäden geführt. Neue Lösungen und Ideen zeichnen sich erst noch am Horizont ab. Umso ermutigender ist es, dass die Universitäten, Institute und Einrichtungen Roms in Frau Schavan eine kompetente und effiziente Ansprechpartnerin finden.

   

Neuerwerbung der Bibliothek: Mitteilungsblatt des Petersdoms

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12. 11. 2014

Eine absolute Rarität

Seit dem Jahr des Mauerfalls gibt die Fabbrica di S. Pietro, also die Bauhütte des Petersdoms, ein monatliches Mitteilungsblatt im Umfang eines DIN A3-Doppelbogens heraus. Im Jahr 2014 ist der 26. Jahrgang erreicht. Dieses Mitteilungsblatt, das für jährlich 15,- Euro abonniert werden kann, ist jeden Cent wert. Der "Notiziario" mit dem vollen Titel "La Basilica di S. Pietro - Notiziario mensile" wird von Mons. Vittorio Lanzani verantwortet und maßgeblich von Dott. Pietro Zander betreut. Dank der Großzügigkeit des Delegaten der Fabbrica, Mons. Vittorio Lanzani, wurde der Bibliothek des Campo Santo die gesamte Serie der 26 Jahrgänge geschenkt. Damit dürfte der Campo Santo Teutonico wohl - nach der Hertziana - die zweite öffentliche Bibliothek der Welt sein, die diese Zeitschrift besitzt; sie findet sich jedenfalls nicht einmal in der Vatikanbibliothek.

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Montag, 8. Dezember: Buchvorstellung in der Anima

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05. 11. 2014

Buch über die Inschriften der Anima

Eberhard J. Nikitsch (Mainz) hat in den Jahren 2010 bis 2012 als Mitarbeiter des Deutschen Historischen Instituts in Rom die Inschriften von Santa Maria dell'Anima im Rahmen eines Editions-Projektes bearbeitet. Nachdem diese Arbeit Ende 2012 mit einer Online-Edition abgeschlossen werden konnte, ist nun im Verlag Schnell und Steiner (Regensburg) eine überarbeitete und mit zahlreichen Abbildungen versehene Ausgabe mit dem schönen Titel Das Heilige Römische Reich an der Piazza Navona. Santa Maria dell'Anima in Rom im Spiegel ihrer Inschriften aus Spätmittelalter und Früher Neuzeit in Buchform erschienen (49,95 Euro). Der Band ermöglicht erstmals einen beeindruckenden Einblick in den ehemals großen Bestand an Grabdenkmälern dieses durchaus zur gehobenen Mittel- bzw. Oberschicht Roms zählenden Personenkreises und vermittelt eine gute Vorstellung vom vormals reichen Bestand an Weihe-, Bau- und Stiftungsinschriften. Alle Inschriften liegen in deutscher Übersetzung vor. Dazu findet eine Buchvorstellung am 8. Dezember um 19 Uhr in der Bibliothek der Anima statt.

   

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