Willkommen in Rom!

Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft!  Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

 

Aktuelles - Termine - Aktivitäten:

Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)

Sebastian Merkle (1862-1945) - ein Mann der Görres-Gesellschaft

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31. 08. 2014

Umfangreiche Dokumentation über den Würzburger Gelehrten von Dominik Burkard

Soeben hat Dominik Burkard, Ordinarius für Kirchengeschichte in Würzburg, eine umfangreiche Arbeit über einen seiner akademischen Vorgänger, den Ellwanger Priester Sebastian Merkle, vorgelegt, der 1898 bis 1933 in Würzburg Kirchengeschichte lehrte. Merkle war dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft und überhaupt der Görres-Gesellschaft eng verbunden. Von 1894 bis 1898 lebte Merkle am Priesterkolleg Campo Santo Teutonico, wo seine Forschungen im Auftrag der Gesellschaft über das Trienter Konzil begannen. Von dort her kannte ihn der berühmte Prof. Albert Ehrhard, der ihn dann 1898 als seinen Nachfolger auf dem Würzburger Lehrstuhl empfahl. Es war also wieder einmal das Camposantiner-Netzwerk, das die Lehrstühle in Deutschland besetzte (glorreiche, leider längst vergangene Zeiten!).

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Job: Archäologie in Chicago

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30. 08. 2014

Deadline: 14. November

Die Universität Chicago schreibt eine Assistent-Professur für Archäologie und materielle Kultur der antiken Welt aus. Vorausgesetzt wird der PhD.

Nähere Inforamtionen finden Sie hier.

   

Soeben erschienen: 1. Heft 2014 der Römischen Quartalschrift

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29. 08. 2014

mit 8 Beiträgen zu Tagung "Römische Kurie und 'Rassendebatte' in der Zwischenkriegszeit"

altDer erste Fraszikel der gemeinsam vom Priesterkolleg am Campo Santo und dem RIGG herausgegebenen Römischen Quartalschrift 109 (2014) ist pünktlich erschienen. Die Aufsätze zur Tagung stammen von Thomas Brechenmacher (2 Beiträge), John Connelly, Monika Löscher, Oliver Arnhold, Uwe Kaminsky, Aaron Gillette und Valerio de Cesaris. Es folgt ein Beitrag von Ljudmila G. Khrushkova: die 5. Folge ihrer Geschichte der Christlichen Archäologie in Russland.

Es werden Bücher von Martin Fuß (von M. Küchler), Klaus Martin Girardet (von S. Heid) und Martin Hille (von A. Schmid) besprochen.

Hier finden Sie das Cover und Inhaltsverzeichnis des Heftes.

Das nächste Heft (erscheint im Frühjahr 2015) wird weitere Beiträge zu der von Thomas Brechenmacher organisierten Tagung "Römische Kurie und 'Rassendebatte' sowie andere thematische Artikel enthalten.

Interessierte an Heften der Römischen Quartalschrift können diese im Herder-Buchladen des Pilgerzentrums in Rom kaufen oder beim Herderverlag bestellen.

   

Das neue Jahresprogramm des RIGG

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27. 07. 2014

7 Vorträge - 2 Tagungen - 1 Fest

Weltmeister buon appetito! Weltmeister buon appetito! Das neue Programm des RIGG für das akad. Jahr 2014/15 ist fertig. Da in diesem Jahr Ostern günstig liegt, werden 7 statt wie gewöhnlich 6 Öffentliche Vorträge angeboten werden.

Vom 27.-29. November 2014 führt die Abteilung für Bayerische Geschichte der Uni München (Prof. Dr. Dieter J. Weiß, Prof. Dr. Rainald Becker) in Zusammenarbeit mit dem RIGG eine Tagung zum Thema "Bayerische Römer - Römische Bayern. Lebensgeschichte aus Vor- und Frühmoderne" durch. Im Rahmen dieser Tagung wird auch ein Ausflug nach Ariccia angeboten werden. Näheres wird noch bekannt gegeben.

Am 19.-20. Februar 2015 führen Prof. Dr. Andreas Sohn und Prof. Dr. Jacques Verger aus Paris in Zusammenarbeit mit dem RIGG und der Ecole Francaise eine Tagung über Kardinal Franz Ehrle (1845-1934) durch. Näheres wird noch bekannt gegeben.

das Programm im Einzelnen

   

La preghiera dei primi cristiani: gesti, riti e spazi

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25. 08. 2014

Vortrag von Stefan Heid

altDer Vortrag, den Stefan Heid am 14.  Februar in der Fondazione Bernareggi in Bergamo über das Gebet der frühen Christen gehalten hat, ist online einzusehen. Die einleitenden Worte sprach Don Giuliano Zanchi, Generalsekretär der  Stiftung.

Die Qualität der Aufnahme lässt zu wünschen übrig; die während des Vortrags gezeigten Bilder sind schlecht zu erkennen.

Einzelne Aspekte des Vortrags finden sich wieder in dem Büchlein:

Stefan Heid, La preghiera dei primi cristiani, Edizioni Qiqajon (Comunità di Bose) 2013; 9,60 Euro.

   

16.-18. Oktober in Würzburg: Tagung zum frühen Christusbild

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21. 08. 2014

Hochkarätiger Kongress zur Herkunft des überlieferten Christusbildes

altDas Ostkirchliche Institut in Würzburg organisiert unter der Schirmherrschaft von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann einen umfassenden, internationalen Kongress zum Ursprung des Christusbildes in Ost und West. Verantwortlich zeichnen Prof. Dr. Christian Hannick, Prof. Dr. Karlheinz Dietz und Dipl.-Theol. Carolina Lutzka M.A.

Wie sah Christus wirklich aus? Wie sah ihn die Kunst? Wie sahen ihn die heiligen Bilder (Grabtücher u.s.w.)? Wie sah ihn die Liturgie? Wie sahen ihn die Theologen? Wie sahen ihn die Legenden? u.s.w.

Referenten sind Christoph Dohmen, Peter Bruns, Josef Rist, Hans Georg Thümmel, Franz Ronig, Bernard Flusin, Rainer Riesner, Karlheinz Dietz, Friedhelm Hofmann u.a. Stefan Heid spricht am 16. Okt. um 10.15 Uhr zum Thema "Das Sehen beim Beten - Visuelle Elemente der frühchristlichen Liturgie".

Anmeldung ist bis 2. Okt. möglich (50,- bzw. 30,- Euro)

Hier das gesamte Programm als PDF

   

Martin Mosebach über "Operation am lebenden Objekt"

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17. 06. 2014

„Operation am lebenden Objekt – Roms Liturgiereformen von Trient bis Vaticanum II“ heißt der Band, den Stefan Heid aus Beiträgen einer Tagung der Görres-Gesellschaft zusammengestellt hat – ein beunruhigender Titel, der ein noch viel beunruhigenderes Phänomen zum Gegenstand hat. Wenn man sich allein den unerhört kurzen Zeitraum vor Augen führt, in dem die paulinische Liturgiereform durchgeführt wurde, wird klar, daß mit dieser Reform notwendig ebenso viele Probleme entstehen mußten, wie gelöst wurden. Wenn man Liturgie als das Leben der Kirche versteht, dann wird die Berechtigung dieses alarmierenden Titels deutlich. So gibt es kaum einen Gegenstand in der neueren Kirchengeschichte, von dem so viel Zorn und Eifer ausging; jede Art noch so vorsichtiger Reserve gegenüber den scharfen Eingriffen in den gewachsenen Organismus wurde als Ungehorsam und Illoyalität gegenüber Papst und Konzil angegriffen – die Gegner der Reform haben hinwiederum jede Verbindung des Reformwerks mit der Tradition kategorisch geleugnet und den Promotoren des Neuen vorgeworfen, eine andere Kirche zu schaffen. Dieser verhängnisvoller Streit hat, wie mir scheint, nun eine neue Qualität erreicht, wie oft nach zermürbenden Auseinandersetzungen. Man hat das Interesse an der Liturgie verloren – Liturgie ist „nicht mehr so wichtig“, das gehört leider auch zur Botschaft des neuen Pontifikates. Das ist vielleicht die gefährlichste Frucht dieses langen Kampfes, denn bei diesem Kampf geht es um Sein und Nichtsein der Kirche. Es gibt keinen Bereich im Leben der Kirche, der nicht mit der Liturgie in Verbindung stünde – gerade das rechte Verständnis der Schrift ist von ihrer Einbettung in die liturgische Opferfeier abhängig. Deshalb ist der Band „Operation am lebenden Objekt“ ein solches Ereignis. Er versachlicht die Diskussion, indem er mit Scharfsinn und großer Gelehrsamkeit diese Reform einer detaillierten Untersuchung unterzieht. Wer sich in Zukunft zur Frage der Liturgie zu Wort melden möchte, ist darauf angewiesen, seine Kenntnisse auf den Stand dieses Werks gebracht zu haben. Gegner und Befürworter der Reform werden gleichermaßen Überraschungen darin finden. Wenn Sachkunde einen Krieg der Ideologien beenden könnte, dann müßte der Streit um die Liturgie nach Erscheinen dieses Buches in ein neues Stadium getreten sein.

Martin Mosebach

Zu Martin Mosebach: renommierter Romancier aus Frankfurt a.M., derzeit Stipendiat der Deutschen Akademie Villa Massimo. 2006 hielt er am Deutschen Historischen Institut in Rom einen viel beachteten Vortrag über Kirche, Kultur und Liturgie. 

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Gerard Deighan Herausgeber der 5. Fota-Liturgietagung 2012

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05. 08. 2014

"Celebrating the Eucharist: Sacrifice and Communion"

Kardinal Raymand L. Burke und Gerard Deighan Kardinal Raymand L. Burke und Gerard Deighan Gerard Deighan, Priester der Erzdiözese Dublin und Pfarrer der Stadtpfarrei St. Kevin, war 1995 bis 2001 Kollegiat am Campo Santo Teutonico und hat Bibelwissenschaften studiert. Er spricht exzellent Deutsch und ist nun als Herausgeber der 5. Fota-Liturgietagung hervorgetreten. Die Fota-Tagungen tragen ihren Namen vom Austragungsort der ersten Tagungen seit 2008, nämlich der irischen Insel Fota. Die letzten Tagungen wurden jedoch nach Cork verlegt, der größten Stadt des südwestlichen Irland. Die Fota-Konferenzen verorten sich in der theologisch-spirituellen Tradition Joseph Ratzingers/Benedikts XVI. Sie sehen die Liturgie weniger als Gegenstand der Pastoralreform und Ritenkunde, sondern mehr als theologische Quelle und sakramentalen Lebensvollzug der Kirche in ihrer Geschichte.

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Paolo Liverani über "La morte e il sepolcro di Pietro"

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30. 07. 2014

Der Vortrag in voller Länge

Das Buch "La morte e il sepolcro di Pietro" (Vatikanverlag, 2014) ist die italienische Übersetzung des Buches "Blutzeuge - Tod und Grab des Petrus in Rom" (Schnell und Steiner, Regensburg 2010). Die Autoren Christian Gnilka, Stefan Heid und Rainer Riesner behandeln darin mit neuen Argumenten das Martyrium und die Grabstätte des Petrus in Rom und zeichnen die wichtigsten Etappen der Märtyrerverehrung vom 1. bis 4.  Jahrhundert nach. Da die deutsche Ausgabe längst vergriffen ist, erfreut sich die italienische Fassung großen Interesses. Das zeigte sich auch am starken Besuch der Buchvorstellung in der Dominikaneruniversität Angelicum am 9. April.

Deshalb dokumentieren wir hier den Hauptvortrag von Prof. Dr. Paolo Liverani, in dem er das Buch vorstellte, in seine Lektüre einführte und die wichtigsten Themen des Buches zusammenfasste. (In italienischer Sprache)

   

Jobs: "Theologie als Wissenschaft" im Rhein-Main-Neckar-Raum

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01. 08. 2014

Deadline:  30 September

Das DFG-Graduieretenkolleg "Theologie als Wissenschaft" (Universitäten bzw. Hochschulen Frankfurt a.M., Mainz, Heidelberg) schreibt 12 Promotionsstipendien aus.

Es geht um "Formierungsprozesse der Reflexivität von Glaubenstraditionen in historischer und systematischer Perspektive bei wechselseitiger Berücksichtigung usw. usw."

Gefragt sind auch Althistoriker.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

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