Willkommen in Rom!

Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft!  Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

 

Aktuelles - Termine - Aktivitäten:

Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)

Job in Cambridge: Postdoc Archäologie

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23. 01. 2017

Deadline: 28. Februar

Die Uni Cambridge schreibt ein dreijähriges Postdoc-Stipendium für Archäologie aus.

Nähere Infos finden Sie hier.

   

Benjamin Leven ist Herder-Repräsentant in Rom

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21. 01. 2017

Dr. Benjamin Leven ist seit Januar Repräsentant des Herder-Verlags in Rom und behält gleichzeitig seine Tätigkeit als Redakteur der Herder-Korrespondenz (Berlin) bei. Bevor er zur Herder-Korrespondenz wechselte, war Leven Schriftleiter des Blattes "Gottesdienst" des Trierer Liturgischen Instituts, davor wissenschaftlicher Mitwarbeiter der Universität Würzburg. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er ein Taschenbuch zur Frage: "Unabhängige Theologie: Gefahr für Glaube und Kirche?". Hier werden die zunehmend kritische Distanzierung der katholischen Theologen vom bischöflichen Lehramt und der wachsende Transzendenzverlust der Theologie untersucht. Autoren sind u.a. die Professoren Winfried Aymans, Helmut Hoping, Thomas Marschler und die Bischöfe Oster, Voderholzer und Overbeck.

Der Herder-Verlag verlegt die Römische Quartalschrift und ist somit neben Schnell & Steiner der Hausverlag des RIGG.

   

Samstag, 28. Januar: Öffentlicher Görres-Vortrag

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08. 01. 2017

Hildegard Herrmann-Schneider spricht zum Thema: "Der Orgelbaumeister Johann Konrad Wörle (1701-1777) und die Erzbruderschaft beim Campo Santo Teutonico - damals und heute"

Johannes Conrad Werle aus Vils in Tirol ließ sich in Rom als Organist und Orgelbauer nieder, trat 1731 in die Erzbruderschaft des Campo Santo ein und war 10 Jahre lang deren Camerlengo. Er ist auf dem Campo Santo Teutonico begraben, wovon eine wertvolle Grabplatte zeugt (siehe A. Weiland, Der Campo Santo Teutonico und seine Grabdenkmäler, S. 158-159).

Univ.-Doz. Mag.art. Dr.phil. Hildegard Herrmann-Schneider ist an dem privaten Institut für Tiroler Musikforschung in Innsbruck tätig und durch zahlreiche Publikationen und CD-Musikeditionen hervorgetreten.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI, Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Hier das Plakat für Werbezwecke.

   

Donnerstag, 9. Febr.: Vortrag zu Ehren von Paul Zanker

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18. 01. 2017

Aus Anlass des 80. Geburtstags von Prof. Dr. Paul Zanker, ehemaliger Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts (1995-2002), hält Prof. Dr. Felix Pirson vom Istanbuler Institut am Deutschen Archäologischen Institut Rom (Via Valadier 37) um 18 Uhr einen Vortrag zum Thema: "Pergamon und seine Mikroregion in hellenistischer Zeit: Ergebnisse und Perspektiven multidisziplinärer Stadtforschung". Prof. Zanker ist auch Mitglied des RIGG.

   

22.-26. März 2017: Programm der großen Papsttagung am RIGG

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Der politische Aufstieg des Papsttums: Mobilisierung, Medien und Macht der modernen Päpste

altHier finden Sie jetzt das gesamte Programm.

Das Centrum für Religion und Moderne der Universität Münster wird zusammen mit dem RIGG im März eine deutsch-englische Tagung zum Thema Päpste, Medien und Macht in der Moderne - von Pius IX. über Leo XIII., Johannes XXIII., Paul VI, und Johannes Paul II. bis heute - veranstalten (siehe Anzeige in der aktuellen Herder-Korrespondenz). Die Referenten - aus Deutschland, Polen, USA, England u.s.w. - kommen sowohl aus der historischen als auch politikwissenschaftlichen Forschung. Konzeptionell verantwortlich und Kontaktperson ist Privatdozent Dr. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Münster). Die Tagung wird gefördert aus Projektmitteln der DFG. Beteiligt ist auch der Club des italienischen Außenministeriums. P. Federico Lombardi SJ, ehem. Pressesprecher des Hl. Stuhls, wird ein kurzes Referat halten. Die Tagung steht für Gasthörer jederzeit offen, besonders der Öffentliche Görres-Vortrag von Volker Resing (Herderkorrespondenz). Das nähere Programm wird Anfang des Jahres bekannt gegeben.

Hier ein Werbeposter

   

Die Zeitschrift der Vatikanischen Museen

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16. 01. 2017

Bollettino dei monumenti, musei e gallerie pontificie

Die Südtür des Campo Santo mit der Immaculata; Bild aus dem neuen Buch 'Der Campo Santo Teutonico' (Verlag Schnell & Steiner 2016) Die Südtür des Campo Santo mit der Immaculata; Bild aus dem neuen Buch 'Der Campo Santo Teutonico' (Verlag Schnell & Steiner 2016) Die Vatikanischen Museen sind eine Kunstwelt für sich, die natürlich auch eine eigene wissenschaftliche Zeitschrift hat, das Bollettino dei monumenti, musei e gallerie pontificie. Die Bibliothek des Campo Santo besitzt das Bollettino von der ersten Nummer 1959 an. Darin findet man interessante und ausgezeichnete Beiträge, die meist über Objekte der Museen selbst, ihre Restaurierungen usw. handeln. Die jüngste Ausgabe handelt über ägyptische Papyri, römische Wasserleitungen, barberinische Kandelaber, das Museo Pio Cristiano und die sizilianischen Maler Papst Benedikts XIV. Darüber hinaus enthält der Band einen bemerkenswerten Beitrag von Andreas Raub über das restaurierte Immaculata-Fresko an der Südtür des Campo Santo Teutonico und über das verlorene barocke Marienbild im ehemaligen Oratorium. Lesen Sie den Beitrag hier (in schwarz-weiß).

   

Hubert Jedin zum Spottpreis

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15. 01. 2017

Die Darmstädter Buchgesellschaft bietet im Nachdruck sowohl das 10-bändige "Handbuch der Kirchengeschichte" als auch die "Geschichte des Konzils von Trient" in gebundener Ausgabe an. Das Handbuch, das Jedin als Professor in Bonn herausgegeben hat, kostet nur 199,- (im Buchhandel 249,-).

Prof. Dr. Peter Walter, Präsident des Corpus Catholicorum und Vorstandsmitglied der Görres-Gesellschaft, hat zudem die 5-bändige "Geschichte des Konzils von Trient" neu herausgegeben, die für sagenhafte 99,95 Euro zu erwerben ist (im Buchhandel 149,- Euro). Den ersten Band veröffentliche Jedin 1949, als er noch am Campo Santo Teutonico wohnte. Im Vorwort schreibt er (S. VII):

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Von Rom nach Paderborn zu den "Wundern Roms"

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08. 12. 2016

22.-25. Juni: Die Römer reisen nach Paderborn

Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann bereitet eine große Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn über die "Wunder Roms" vor, die am 31. März 2017 beginnt. Darauf macht er bereits Appetit durch einen ausführlichen Bericht über seine eigene Reise nach Rom auf der Suche nach geeigneten Ausstellungsobjekten. Dabei kam die Idee auf, ob nicht wir Römer einmal als Gruppe nach Paderborn fahren, um uns die Ausstellung anzusehen und ein schönes Erlebnis zu haben. Die Erzbruderschaft ist ja Leihgeber einer Reihe von Exponaten für diese Ausstellung. Also warum nicht? Auf der letzten Generalversammlung der Erzbruderschaft fand die Idee jedenfalls großen Zuspruch. Auch die Görresianer und die Kollegiaten wären natürlich mit von der Partie. Da der Campo Santo Teutonico 2017 das 100. Todesjahr des Rektors Anton de Waal begeht, der den Campo maßgeblich zu dem gemacht hat, was er bis heute ist, wäre eine solche Reise ein schönes Jubiläums-Event. Immer kommen so viele Bekannte und Freunde nach Rom - wieso sollte man nicht die Richtung einmal umdrehen? Und für die Römer ist es gewiss ein Genuss, aus dem römischen Sommersmog in die Paderborner Idylle zu fliegen. Dieser Reise können sich natürlich auch alle Mitglieder der Erzbruderschaft, Ex-Camposantiner und Görres-Mitglieder, die in Deutschland wohnen, anschließen.

Vorerst bitten wir alle Interessierten, sich den Termin vorzumerken und ihr Interesse unverbindlich kundzutun (bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Die konkrete Organisation muss erst noch beginnen.

   

Als Päpste noch die Bettler verbannten

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13. 01. 2017

Das wunderschöne Kloster S. Sisto Vecchio bei den Caracallathermen an der Via Appia, wo einst der heilige Dominikus gewohnt und das erste Dominikanerinnenkloster gegründet hat, war berüchtigt für die ungesunde Lage in sumpfigem Gebiet (das Bodenniveau lag damals 4 Meter tiefer). Daher wurde es nach dem Konzil von Trient aufgegeben. Die Nonnen zogen 1575 in ein anderes Kloster. 1581 hielt Papst Gregor XIII. - es ist jener, der den gregorianischen Kalender einführte - in der Klosterkirche noch eine Fastenpredigt und fragte sich dabei wohl, was man mit der Anlage Nützliches machen könnte. Kurzerhand ließ er, um "die meist von Bettlern verursachten Störungen des Gottesdienstes in den Kirchen (Roms) zu vermeiden, diese sowohl, wie auch arbeitsscheues Gesindel in den verlassenen Klosterräumlichkeiten von S. Sisto konfinieren.

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Historisches Archiv des Staatssekretariats wieder in eigener Regie

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11. 01. 2017

In der neuesten Nummer des stets lesenswerten Vatican-Magazins hat unser Görres-Mitglied Alessandro Bellino einen interessanten Artikel über das Historische Archiv des vatikanischen Staatssekretariats veröffentlicht, für das Dr. Johan Ickx, ebenfalls Mitglied des RIGG, verantwortlicher Archivar ist. Die Bestände des Archivs, die bis vor wenigen Jahren im Geheimen Vatikanarchiv aufbewahrt wurden, befinden sich nun wieder in eigener Regie des Staatssekretariats im Historischen Archiv des Staatssekretariats/Sektion für die Außenbeziehungen. Es befinden sich hier ausschließlich Archivalien, die die Beziehungen des Vatikans zu den anderen Ländern betreffen. Große Teile wurden digitalisiert und können nun im modernen Arbeitssaal des Archivs (Zugang vom Cortile del Belvedere) problemlos und ohne Beschränkung konsultiert werden, soweit sie vor 1939 liegen. Hier zum gesamten Artikel.

   

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