Willkommen in Rom!
Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft! Auf den folgenden Seiten finden Sie unser Profil, unsere konkreten Projekte und Initiativen. Besuchen Sie uns auch auf Facebook!
Aktuelles - Termine - Aktivitäten:
Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)
Samstag, den 25. Mai: Öffentlicher Vortrag des RIGG
Dienstag, den 07. Mai 2013
Hiltrud Merten spricht zum Thema "Zur Bedeutung der Internationalen Kongresse für Christliche Archäologie am Beispiel des Trierer Kongresses von 1965"
In diesem Jahr findet der 16. Internationale Kongreß für Christliche Archäologie in Rom statt. Aus diesem Anlass lohnt ein Blick auf die durchaus spannende Geschichte dieser Kongresse, die 1894 in Split in Kroatien ihren Anfang nahmen. Denn auf solchen Kongressen ging es keineswegs nur um die reine Wissenschaft. Auch Religion und Politik spielten hier eine Rolle. Diesbezüglich wichtig war besonders der Trierer Kongress 1965, da er endgültig mit einem konfessionellen Lagerdenken brach und einen wichtigen Schritt zur Professionalisierung und zur Etablierung der Christlichen Archäologie an den Universitäten auch außerhalb der Theologie brachte.
Nach dem Studium der Fächer Germanistik, Geschichte und Klassische Archäologie wurde Hiltrud Merten (* 1956) 1983 mit einer althistorischen Dissertation zum Kult des Mars promoviert. In der Folgezeit war sie Mitarbeiterin der Trierer Domgrabung; seit 2011 ist sie im Rahmen eines Projektes der Universität Trier mit der Bearbeitung frühchristlicher Grabinschriften des 4.-6. Jahrhunderts betraut.
Beginn: 18 Uhr
Ort: Aula des Campo Santo Teutonico
Hier das Plakat für Werbezwecke zum Runterladen.
Pater Pius Engelbert kehrt nach Gerleve zurück
Donnerstag, den 09. Mai 2013
Das RIGG verabschiedet Pater Engelbert am 25. Mai
Im Anschluss an den Öffentlichen Vortrag von Frau Hiltrud Merten am Samstag, dem 25. Mai, um 18 Uhr verabschiedet das Institut in der Aula des Campo Santo Teutonico Pater Dr. Pius Engelbert O.S.B. Pater Engelbert ist seit 1981 Professor für Kirchengeschichte an Sant'Anselmo und an der Gregoriana. Von 1999 bis 2006 war er Abt seines Heimatklosters in Gerleve. Danach kehrte er nach Rom zu seiner akademischen Tätigkeit zurück. Seit Jahrzehnten war er mit Prof. Dr. Erwin Gatz befreundet. Anlässlich dessen Goldenen Priesterjubiläums hielt er am 12. März 2010 den Festvortrag über das Priesterbild unter Papst Gregor VII. Vor 20 Jahren trat er 1993 in den erweiterten Herausgeberkreis der Römischen Quartalschrift ein, für die er vor allem das Mittelalter betreut. Ferner gehört er dem Direktorium des Instituts an. Wir danken ihm für seine treue und überaus kompetente Mitarbeit von Herzen! S.Heid
Job: Kunst des Mittelalters an der Universität Oregon
Mittwoch, den 22. Mai 2013
Deadline: 5. Juni
An der Universität Oregon, USA, ist die Stelle eines Visiting Assistant Professor of Medieval Art Architecture (weit definiert) für ein Jahr ausgeschrieben worden.
Hier erfahren Sie mehr.
25.-26. Mai in Trinità (Piemont): Tagung über Antonio Ferrua SJ
Mittwoch, den 22. Mai 2013
Der Jesuit Antonio Ferrua lebte jahrzehnte lang in der Villa Malta im Skriptorenhaus der "Civiltà Cattolica" und war seit 1945 als Dozent, schließlich als Professor für Epigraphik am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie tätig. Deshalb hat er auch einen Artikel im "Personenlexikon für Christliche Archäologie" (Schnell und Steiner-Verlag, 2012) gefunden. Jüngst konnte ein umfangreicher Teil seines persönlichen Nachlasses im Archiv der "Civiltà Cattolica" eingesehen werden. Zur Zeit, als das Personenlexikon erschien, war dieser Nachlass noch nicht bekannt. Berühmt wurde Ferrua, weil er zu jenen vier Professoren des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie gehörte, die während des Zweiten Weltkriegs die Grabungen unter St. Peter durchführten.
13.-15. Juni in Trier: Tagung zu frühchristlichen Grabinschriften
Dienstag, den 21. Mai 2013
An der Universität Trier läuft seit Herbst 2011 ein Projekt zu den frühchristlichen Grabinschriften der Stadt Trier. In diesem Rahmen organisieren das Museum am Dom Trier, das Rheinische Landesmuseum Trier und die Universität Trier eine Tagung "Frühchristliche Grabinschriften im Westen des Römsichen Reiches". Tagungsort ist das Museum am Dom.
Unter anderem sprechen Danilo Mazzoleni, Stefan Heid, Eberhardt Nikitsch, Jutta Dresken-Weiland, Hiltrud Merten und Francisca Feraudi-Gruénais.
Hier das Programm als PDF zum Download
Nachlese V zur Jubiläumstagung: Grußwort der Unione
Sonntag, den 19. Mai 2013
Prof. Dr. Richard Bösel vom Österreichischen Historischen Institut sprach in Repräsentanz des Präsidenten der Unione Internazionale degli Istituto di Archeologia, Storia e Storia dell'Arte folgendes bemerkenswerte und ehrende Grußwort an die Teilnehmer der Tagung "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke: der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955":
Essendo impedito da imprevisi impegni il presidente dell'Unione Internazionale degli Istituti di Archeologia, Storia e Storia dell'Arte in Roma mi ha pregato di sostituirlo nel proferire il suo caloroso saluto per l'apertura dell'importante convegno internazionale che celebra i 125 anni dell'Istiuto Romano della Goerres-Gesellschaft.
Priesterweihe in Köln: zwei Römer sind auch dabei
Donnerstag, den 16. Mai 2013
Der Kölner Priesternachwuchs rekrutiert sich auch aus Rom, wie der diesjährige Weihejahrgang zeigt: zwei von acht Kandidaten stammen aus Rom, stellen sich aber für die Erzdiözese Köln zur Verfügung. Köln war und bleibt eben doch eine Kolonie. Und es bestätigt sich die These von Konrad Beikircher, dass es den Rheinländer eigentlich überhaupt nur als Mischwesen gibt. Besonders gelungen ist das Video, in dem sich die Kandidaten einzeln vorstellen. Die Weihe findet am Freitag, dem 28. Juni, um 16 Uhr im Kölner Dom statt. Ich selbst werde dann am Sonntag noch zur Primiz von Sebastian Lambertz nach Siegburg fahren (14 Uhr), der zu meiner Kaplanszeit dort Messdiener war. S.Heid
Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft
Donnerstag, den 14. März 2013
Durch Zustiftungen können Sie unsere Arbeit erheblich unterstützen!
Im Dezember 2012 wurde von privater Seite eine Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft ins Leben gerufen, die bereits durch Zustiftungen deutlich aufgestockt wurde. Die Stiftung wurde mit dem Stiftungsforum der Kirche im Bistum Aachen als Treuhänder errichtet. Dem ersten Vorstand gehören Prof. Dr. Stefan Heid (Rom), Prof. Dr. Rudolf Schieffer (Bonn) und Prof. Dr. Johannes Grohe (Rom) an. Das erste volle Rechnungsjahr 2013 fällt mit dem 125-jährigen Jubiläum des Instituts zusammen. Die Stiftung soll ab 2014 Nachwuchswissenschaftlern sowie Mitgliedern und Gästen des Instituts Forschungsaufenthalte in Rom ermöglichen und deren Publikationen unterstützen. Auch kurz- und längerfristige Forschungsprojekte können unterstützt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Faltblatt
Georg Hüssler - nicht der letzte "Flüchtling im Vatikan"
Samstag, den 18. Mai 2013
Eine Präzisierung von Hartmut Benz
Georg Hüssler war nicht der einzige internierte Soldat im Vatikan. Nach eigenen Recherchen wohnten folgende deutsche Soldaten im Vatikanstaat selbst (bei der Gendarmerie einquartiert):
Hermann Zentner, von 17.3.1945 bis [?] 1946 im Vatikan
Gerhard Koltermann, von 25.5.1945 bis 21.5.1946 im Vatikan
Willi Zeeb, von 19.3.1945 bis 21.5.1946 im Vatikan
Bruno Wittenauer (1919-1979), seit Januar 1946 im Vatikan bis [?]
Hellmuth Lehmann, von 19.3.1945 bis [?] 1946 im Vatikan
Werner Pabst, von Juli bis 10.10.1945 im Vatikan
Erich Schmidt, von 17.3.1945 bis [?] 1946 im Vatikan
Georg Hüssler (1921-2013), verließ am 19.9.1946 den Vatikan [seit ?]
Prälat Georg Hüssler † - der letzte "Flüchtling im Vatikan" 1943-1944
Mittwoch, den 15. Mai 2013
Am 14. April verstarb in Freiburg im 92. Lebensjahr Prälat Georg Hüssler. Er war Mediziner und Soldat im Zweiten Weltkrieg und entschloss sich aufgrund dieser Erfahrungen, Priester zu werden. 1943-1944 befand er sich als "Flüchtling" bzw. als Internierter im Vatikan. Anlässlich unserer Jubiläumstagung "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke - der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955" im März hatte ich auch Prälat Hüssler als Zeitzeugen kontaktiert. Damals hatte auch Frau Elvira Ofenbach, die im selben Haus wie der Prälat wohnte, Kontakt aufgenommen. Aber der Prälat war bereits sehr schwach und wurde später in ein Altenheim verlegt, wo er dann verstarb. Er dürfte der Letzte aus dem Kreis jener Personen gewesen sein, die 1943-1944 in irgendeiner Weise als Flüchtlinge im Vatikanstaat lebten.
Seite 1 von 2



