Willkommen in Rom!

Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft!  Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

 

Aktuelles - Termine - Aktivitäten:

Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)

Joseph Görres als Vorbild für heutigen Journalismus

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03. 05. 2016

Journalisten dürfen nicht befangene Akteure sein

Joseph Görres Joseph Görres Am 29. Januar hielt der Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo in München auf einer Feier zum Gedenken an den Publizisten Joseph Görres, organisiert von der katholischen Journalistenschule IFP und der Münchener Gruppe der Görres-Gesellschaft, ein leidenschaftliches Plädoyer für die deutschen Medien. Er verteidigte Sie gegen den Vorwurf der Lügenpresse.

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Die Görres-Gesellschaft hat eine Sektion für Politische Wissenschaft und Kommunikationswissenschaft, für die Journalismus ein wichtiger Bereich ist. Ansprechperson ist hier Prof. Dr. Bernhard Schreyer (Passau).

   

Als Joseph Görres noch im Religionsbuch stand

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01. 05. 2016

Neulich fiel mir ein altes Schulbuch des Kösel-Verlags aus dem Jahr 1962 in die Hände: Josef Fuchs, Katholische Kirchengeschichte, Ausgabe B für die Diözesen Bayerns. Ich traute meinen Augen nicht: Darin wird Joseph Görres (1776-1848) behandelt: Hier der Text! Das Schulbuch stellt zahlreiche Persönlichkeiten der gesamten Kirchengeschichte von Stephanus bis zu Johannes XXIII. vor. Görres wird also Vorkämper für Meinungsfreiheit und Anwalt der Katholiken gegen staatliche Beformundung und Diskriminierung vorgestellt. Da der aus dem Rheinland vertriebene Görres Professor in München war, blieb er offenbar noch etwas länger in Erinnerung. Der satuierte deutsche Katholizismus der Gegenwart hat viele Gremien und Angestellte, aber man sucht wohl vergeblich nach einer wortgewaltigen, überzeugenden Stimme in der Öffentlichkeit, wie sie Görres einmal war. S.Heid

   

Franziskus und der Lateran: Die Türen stehen offen

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30. 04. 2016

altPäpste erfinden gern süße Pillen, mit denen sie allerlei durchsetzen können, was vielleicht sonst von den andern nicht geschluckt würde. Jahrhundertelang hieß das Zauberwort "Reform" (der Kirche an Haupt und Gliedern), neuerdings ist es die "Misericordia". Wer will keine Barmherzigkeit? Immer nach vorn! Immer die Türen offen! Nun, so ganz frei erfunden hat Franziskus das auch nicht. Johannes Diaconus, Kanoniker der Lateranbasilika, schrieb im 12. Jahrhundert einen Traktat über ebendiese Kirche, die bis heute die eigentliche Bischofskirche der Päpste ist. In diesem Traktat verkündet er stolz, dass die Laterankirche als "Tempel der Barmherzigkeit" bezeichnet werde. Warum? Das verrät er in folgenden Sätzen:

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Job: Archäologie in Kiel

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30. 04. 2016

Deadline: 23. Mai

Die Universität Kiel schreibt eine Teilprofessur in Klassischer Archäologie ein. Frauen werden gewünscht, Männer dürfen sich immerhin bewerben.

Hier finden Sie nähere Informationen.

   

Job: Griechisch in Tübingen

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26. 04. 2016

Deadline: 15. Juli

An der Universität Tübingen ist die Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für Griechische Philologie zu besetzen.

Nähere Infos finden Sie hier.

   

Die Görres-Eule in der Villa Ludovisi

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25. 04. 2016

Die römische Adelsfamilie Boncompagni-Ludovisi besaß einst den größten und wohl auch schönsten innerstädtischen Park Roms, aus drei Weinbergen zusammengekauft vom Kardinalnepoten Ludovico Ludovisi (1595-1632), bis die Familie fast alles am Ende des 19. Jahrhunderts an die Stadt verkaufen musste, die die einst so herrlichen Grünanlagen zur Glorie der neuen Hauptstadt komplett verbaute. Das ist das heutige Quartiere Ludovisi (Rione XI). Damals wurde frevelhafterweise der Palazzo Ludovisi abgerissen. Hingegen blieb die kleinere Villa erhalten, die dem Kardinal zu repräsentativen Zwecken diente und heute von Prinz und Prinzessin Boncompagni-Ludovisi bewohnt wird.

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Der Held vom Campo Santo Teutonico: Hugh O'Flaherty

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24. 04. 2016

Der einzige wirkliche Held, den der Campo Santo Teutonico je hervorgebracht hat, war ein Ire! Er wohnte am deutschen Kolleg und half den von den Deutschen Verfolgten! In den dramatischen Jahren 1943/44, als die Nazis Rom besetzten, half der irische Priester Hugh O'Flaherty 6.000 Menschen auf der Flucht. Vielen rettete er das Leben. Ein Held ohne Schnörkel und frei von Gier nach Öffentlichkeit. Endlich wird ihm am Sonntag, dem 8. Mai, nach der Hl. Messe am Campo Santo Teutonico in Anwesenheit des irischen Botschafters eine schlichte Gedenktafel an der Außenwand des Kollegs gewidmet. Diese Initiative geht zurück auf die Gesellschaft der Freunde O'Flahertys, die eine sehr informative Facebook-Seite führt. O'Flaherty wohnte seit 1938 am Kolleg (wie übrigens viele andere Nicht-Deutsche, die traditionell im deutschen Kolleg waren) und hat dort auf seinem Zimmer eine konspirative Hilfszentrale aufgebaut. Über sein Wirken am Campo Santo, soweit es sich aus den Akten ermitteln lässt, finden sich alle Informationen bei Matheus / Heid, Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke (Herder 2015). Die Gedenktafel wird am Eingang zum Atrium über der Gedenkplatte für den nicht weniger bedeutenden Hubert Jedin angebracht. Der Schlesier Jedin war selber Verfolgter, weil "Halbjude". Jedin und O'Flaherty kannten und schätzten sich. Sie sahen sich ja jeden Tag beim Mittagessen.

   

Papst Franziskus und 12 Flüchtlinge nach Rom

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22. 04. 2016

altDie großartige Geste von Franziskus in dem von ihm so apostrophierten "neuen Krieg", 12 muslimische Flüchtlinge, die die notwendigen Dokumente aufweisen konnten, von Lesbos nach Italien zu bringen, lässt die Erinnerung an Pius XII. wach werden, der Tausenden von Flüchtlingen im Vatikan und in Castelgandolfo Obdach geboten hat und dafür während und nach dem Krieg hochgeachtet war, der heute aber wegen seines "Schweigens" im totalitärsten und brutalsten Krieg der Moderne mit kirchlicher und medialer Verachtung gestraft wird. Es ist zu erwarten, dass Franziskus wesentlich mehr Verständnis für seinen einzigartigen Vorgänger aufbringen wird, als manche vermuten. Michael Hesemann hielt über ihn am 22. April einen bemerkenswerten Vortrag am Campo Santo Teutonico auf Einladung der Münchener Verbindung Trifels, der Pius XII. angehörte (siehe Hesemann: Pius XII. - der Papst, der Hitler trotzte).

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Einladung zur 2. Sponsorenreise des RIGG nach Rom

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15. 04. 2016

16. bis 20. November

Die große Zustimmung, die unsere erste Sponsorenreise nach Rom gefunden hat, ist Anlass, auch in diesem Jahr allen unseren Freunden und Förderern eine solche Reise anlässlich des 15. Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra anzubieten. Sie wird wiederum von Courtial Reisen organisiert. Wesentliche Elemente der Reise sind erstklassige Konzerte in Santa Maria Maggiore und St. Paul vor den Mauern, u.a. von den Wiener Philharmonikern. Dazu kommt ein exklusives Nebenprogramm, durchgeführt vom Römischen Institut. Die Teilnahme an dieser Reise schließt eine Spende zugunsten der Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft ein.

30 Personen können teilnehmen. Die Anmeldung ist ab sofort bei Courtial Reisen möglich.

Programm der Sponsorenreise

   

Rabattaktion der Herder-Bücherstube in Rom

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13. 04. 2016


Nachdem die traditionsreiche Herder-Buchhandlung am Montecitorio vor einigen Jahren geschlossen wurde, begeht nun die kleine Herder-Bücherstube am Petersplatz (Piazza Pio XII, 4) ihr zweijähriges Bestehen. Aus diesem Anlass läuft bis zum 1. Mai eine Rabattaktion. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Die Herder-Bücherstube vertreibt auch jene Bücher, die mit dem Campo Santo Teutonico zu tun haben. Hierfür gibt es ein Informationsblatt.

   

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