Willkommen in Rom!

Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft!  Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

 

Aktuelles - Termine - Aktivitäten:

Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)

Die Katakomben auf Sizilien

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06. 12. 2016

Dr. Ilenia Gradante, am RIGG tätig, hat eine italienische Übersetzung des Buches "Die altchristlichen Grabstätten Siziliens" von Joseph Führer (aus dessen Nachlass herausgegeben von Victor Schultze) vorgelegt: Le sepolture paleocristiane in Sicilia. Das zuerst 1907 in Berlin erschienene Buch war die erste wissenschaftliche Arbeit über die Katakomben Siziliens und ist bis heute ein unverzichtbares Grundlagenwerk. Da immer weniger Wissenschaftlicher Deutsch verstehen und die zunehmende Globalisierung die Sprachfähigkeit unter Studenten und Professoren verkümmern lässt, war eine solche Übersetzung geboten. Über Führer und Schultze finden sich nähere Informationem im Personenlexikon zur Christlichen Archäologie. Gradante hat unter anderem auch Blutzeuge. Tod und Grab des Petrus in Rom übersetzt (italienisch La morte e il sepolcro di Pietro).

   

Neues RIGG-Mitglied: Roberto Libera

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04. 12. 2016

Dr. Roberto Libera (* 1965 in Rom) studierte an der römischen Universität "La Sapienza" mit Schwerpunkt Ethno-Anthropologie und wurde mit einer Arbeit über "Evemerismo e demonismo in Q. S. F. Tertulliano" promoviert. Sein Forschungsgebiet ist die pagane und christliche Antike im Schnittpunkt von anthropologisch-kulturellen und archäologischen Fragestellungen. Er war Direktor des Museo Civico Archeologico di Albano Laziale und leitet seit 2012 das Museo Diocesano di Albano. Seit 2013 ist er auch für die Katakombe San Senatore in Albano verantwortlich. 2016 wurde er zum Kurator der aufgrund ihrer historischen Bestände bedeutenden öffentlichen Staatlichen Bibliothek ernannt, die an die Abtei Grottaferrata angeschlossen ist (Biblioteca Statale del Monumento Nazionale di Grottaferrata).

Seine neueste Publikation handelt über Volkstraditionen der Castelli Romani.

weitere Veröffentlichungen

   

Mittwoch, 14. Dez.: Vorstellung der OPERA OMNIA Ratzingers Bd. 7

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01. 12. 2016

altDie Libreria Editrice Vaticana und die Fondazione Vaticana Joseph Ratzinger/Benedetto XVI stellen am 14. Dezember um 17 Uhr in der großen Aula der Gregoriana (Piazza della Pilotta, 4) den 7. Band der italienischen Ausgabe der Gesamtwerke Ratzingers vor. Es handelt sich thematisch um Ratzingers Beiträge zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Bekanntlich war Joseph Ratzinger der letzte Papst der Kirchengeschichte, der - noch als Theologe - aktiv am Zweiten Vatikanischen Konzil teilgenommen hat und die Konzilsdokumente daher als Papst in besonderer Weise authentisch auslegen konnte. Die italienische Ratzinger-Ausgabe wird von Prof. Pierluca Azzaro betreut, der für die Fondazione die Benedikt-Bibliothek am Campo Santo Teutonico mitbetreut.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

22.-26. März 2017: große Papsttagung am RIGG

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Der politische Aufstieg des Papsttums: Mobilisierung, Medien und Macht der modernen Päpste

altDas Centrum für Religion und Moderne der Universität Münster wird zusammen mit dem RIGG im März eine deutsch-englische Tagung zum Thema Päpste, Medien und Macht in der Moderne - von Pius IX. über Leo XIII., Johannes XXIII., Paul VI, und Johannes Paul II. bis heute - veranstalten. Die Referenten - aus Deutschland, Polen, USA, England u.s.w. - kommen sowohl aus der historischen als auch politikwissenschaftlichen Forschung. Konzeptionell verantwortlich und Kontaktperson ist Privatdozent Dr. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Münster). Die Tagung wird gefördert aus Projektmitteln der DFG. Beteiligt ist auch der Club des italienischen Außenministeriums. P. Federico Lombardi SJ, ehem. Pressesprecher des Hl. Stuhls, wird ein kurzes Referat halten. Die Tagung steht für Gasthörer jederzeit offen, besonders der Öffentliche Görres-Vortrag von Volker Resing (Herderkorrespondenz). Das nähere Programm wird Anfang des Jahres bekannt gegeben.

Hier ein Werbeposter

   

Nachlese zur Sponsorenreise: Neuß-Grevenbroicher Zeitung

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30. 11. 2016

Die Neuß-Grevenbroicher Zeitung, eines der größten Lokalblätter Deutschlands, hat im Nachgang der Sponsorenreise des RIGG einen Beitrag veröffentlicht, der uns Freude macht. Der Redaktionsleiter Ludger Baten, Verfasser des Beitrags, nahm wie andere Neusser - neben Kölnern, Siegburgern, Münsteranern, Paderbornern, Berlinern u.s.w. - an der Reise teil, die in Verbindung mit dem von Dr. Courtial organisierten 15. Internationalen Musikfestival stattfand. Mit Erlaubnis der Zeitung empfehlen wir den Beitrag hier zur Lektüre.

   

Eigene Website des Campo Santo Teutonico

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29. 11. 2016

Der Campo Santo Teutonico, vertreten in seinen drei Institutionen der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Mutter Gottes (Eigentümerin des Campo Santo), des Päpstlichen Priesterkollegs und des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, besitzt nunmehr eine eigene Homepage mit Vatikanadresse. Die Seite ist sehr anspruchsvoll gestaltet und bietet viele Funktionen. Im jetzigen Zustand ist sie noch nicht in jedem Detail perfekt, aber auf dem besten Weg dorthin. Die Seite des Görres-Instituts wurde bewusst knapp gehalten, da das RIGG seine eigene Website besitzt (die Sie gerade besuchen!). Für alle Rom-Interessierte wird die Webesite des Campo Santo nun ein wichtiger Bezugspunkt sein, vor allem was religiöse und bruderschaftliche Ereignisse betrifft. Gratulation!

Neben dem neuen Bildband zum Campo Santo Teutonico feuert der Campo nun also aus allen Propagandarohren.

   

Neues RIGG-Mitglied: Matthias Ambros

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28. 11. 2016

Dr. Matthias Ambros (* 1979 in Freyung), Priester der Diözese Passau, ist seit diesem September Mitarbeiter in der Hochschulabteilung der Kongregation für das Katholische Bildungswesen. Er studierte in Passau und in Rom Theologie, 2005-2008 als Kollegiat des Germanikums. 2013-2015 wirkte er als Subregens des Bischöflichen Priesterseminars in Regensburg, 2015-2016 als Pfarrvikar in Grafenau. Im März 2015 wurde er zum Doktor des kanonischen Rechts mit einer These über "Die Effizienz von Verwaltungsbeschwerde und kirchlicher Verwaltungsgerichtsbarkeit gemessen an einem Passauer Patronatsstreit" promoviert (veröffentlicht im Schöningh-Verlag).

   

Ausstellung über Ordensleute im Ersten Weltkrieg

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23. 11. 2016

Zum 100-jährigen Gedenken des Ersten Weltkriegs finden auch in Rom zahlreiche Veranstaltungen statt. Das Museo Centrale del Risorgimento ("Schreibmaschine") unter Leitung von Marco Pizzo hat in den Räumen der Risorgimento-Dauerausstellung eine Sonderausstellung "Patria e Religione" über den Dienst der männlichen und weiblichen Ordensleute im Ersten Weltkrieg eingerichtet (bis 5. Febr. 2017). Es handelt sich zwar um eine reine Stellwandausstellung, aber der Besuch lohnt doch (Eintritt frei). Das Begleitheft enthält alle Texte und Bilder (5,- Euro). Das Archiv des Museo del Risorgimento besitzt eine große Fotosammlung zum Ersten Weltkrieg, aus dessen reichen Schätzen die Ausstellung bestückt wurde. Interessant ist allein die Tatsache, dass das Zentralmuseum eine solche Ausstellung macht, da ja das Risorgimento ganz überwiegend antiklerikal war. Aber gerade der heroische Einsatz der Ordensleute im Krieg hat das Blatt gewendet und der Kirche neue Anerkennung in den Augen der italienischen Nationalisten verschafft. Erst so war die "Versöhnung" zwischen Kirche und Nationalstaat 1929 in den Lateranverträgen möglich.

   

Keine Theologie ohne Bilder

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22. 11. 2016

Peter Hofmanns neues Buch über "Bildtheologie"

Peter Hofmann, Ordinarius für Fundamentaltheologie an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Augsburg und Mitarbeiter des Buches Operation am lebenden Objekt: Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II, hat ein bemerkenswertes Buch über Bildtheologie (Verlag Schöningh, 2016) vorgelegt, das gleichermaßen theologische, ökumenische und liturgische Durchsichten liefert und mit seinem paradigmatischen Bezug auf das "wahre Christusbild" der Veronika nach Rom weist. Der Titel "Bildtheologie" soll signalisieren, dass nach Meinung des Autors Christusbilder eine theologische Qualität und Dignität beanspruchen dürfen. Er stellt sie sogar in die Nähe der klassischen theologischen Erkenntnisquellen (loci theologici) und sieht seine Aufgabe darin, gerade dies fundamentaltheologisch aufzuweisen.

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Jobs: 56 Promotionsstipendien in Spätantike

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15. 11. 2016

Deadline: 12. Januar

In Südengland werden 56 Promotionsstipendien für alle Fächer der Spätantike ausgeschrieben. Bewerben können sich trotz des Brexit auch Studenten der EU.

Nähere Infos finden Sie hier.

   

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