Römische Notizen

Gewichtiges Buch über das Erste Vatikanische Konzil (1870)

Buchvorstellung am 20. Oktober

Aus Anlass des 150. Jahrestages des I. Vatikanischen Konzils und seiner Suspendierung angesichts der bevorstehenden Einnahme der Stadt durch die Truppen des Risorgimento ist ein gewichtiger Band mit dem Titel “Il Concilio Vaticano I e la Modernità”, erschienen, herausgegeben von Martin Baumeister, Andrea Ciampani, François Jankowiak und Roberto Regoli (Roma: G&B Press 2020 (= Miscellanea Historiae Pontificae 72), 792 S.).

Das Buch geht auf eine mehrjährige und interdisziplinäre Forschungsarbeit über die Bedeutung des Ersten Vatikanischen Konzils in der Zeitgeschichte zurück, an der sich das DHI, die LUMSA, die Pontificia Università Gregoriana und die Université Paris-Saclay, Faculté Jean Monet beteiligt haben.

Die Essays von sechsunddreißig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (Inhaltsverzeichnis) befassen sich mit der Beziehung des Konzils zur Moderne unter drei Hauptgesichtspunkten: a) Die Interaktion der Kirche mit den modernen sozialen und institutionellen Prozessen, die die Einberufung des Konzils ausgelöst haben; b) Das Bedürfnis nach einer kollegialen Antwort von Papst und Konzil angesichts der Herausforderungen, denen sich die Katholische Kirche gegenüber sah, und entsprechend nach der Formulierung positiver Vorschläge zur Vitalisierung des Katholizismus in der modernen Gesellschaft; c) Die Wahrnehmung und Rezeption des Konzilsgeschehens für die Zeit vom I. bis zum II. Vatikanischen Konzil.

Das Buch wird am Dienstag, dem 20. Oktober in der LUMSA vorgestellt. Wer an der Veranstaltung online teilnehmen möchte wird gebeten, sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!zu wenden: