Römische Notizen

Bemerkenswertes aus der Kulturwelt Roms

Römische Notizen

Rom führt weltweit in Studienfächern zur Antike

Die Universität La Sapienza in Rom wurde in der elften Ausgabe der QS World University Rankings by Subject zur besten Universität der Welt für "Classical Studies & Ancient History" (Alte Geschichte, Altphilologie, Archäologie) gekürt (wie schon 2018 und 2019). La Sapienza wird damit als weltweit führend in den klassischen Studien bestätigt und ist die einzige italienische Universität, die auf internationaler Ebene einen absoluten Spitzenplatz einnimmt. Wenig überraschend ist Rom eine der besten Studienorte für humanistische Fächer, während die Naturwissenschaften keine besondere Rolle spielen.

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6. Internationaler Kulturmonat Mai bis Juli in Rom

Die 37 historisch-archäologische Wissenschaftsinstitute der UNIONE in Rom, darunter auch die deutschen Einrichtungen, bieten in den Monaten Mai bis Juli spezielle Veranstaltungen an, die sich teilweise auch an ein größeres Publikum richten. 

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Der Campo Santo Teutonico, die Europäische Union und der Vatikan

Man könnte sagen: Der 50-jährige Weg diplomatischer Beziehungen zwischen der Europäischen Union und dem Heiligen Stuhl endet auf neutralem Boden im Campo Santo Teutonico. Die 27 Botschaften beim Heiligen Stuhl der EU-Länder und die Delegation der Europäischen Union haben sich Kirchen in Rom ausgesucht und eine Art europäischer Stationsliturgie entwickelt. An jedem Sonntag werden jeweils drei oder vier dieser Kirchen vorgestellt. Der Zyklus endet am 27. Juni 2021 mit einer Festmesse um 10.00 Uhr in der Kirche des Campo Santo Teutonico. Der "Iter Europaeum" macht die jahrhundertealte Verankerung der heutigen europäischen Nationen in Rom bewusst und schafft neue Bezüge. Deutschland hat die Christuskirche gewählt. Der Campo Santo Teutonico wird als Gründung Karls des Großen - Vater Europas - zur "Kirche der Euroäischen Union" erhoben. 

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Open Day des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie

Das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie lädt am Dienstag, dem 8. Juni, alle Interessierte zu einem Tag der Offenen Tür ein. Eine Voranmeldung ist erbeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Stiftung "Pro Musica e Arte Sacra" fördert das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie

Am Mittwoch, dem 12. Mai, haben Dr. Hans-Albert Courtial, Gründer und Generalpräsident der römischen Fondazione Pro Musica e Arte Sacra, und der Rektor des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie in der großen Aula des Instituts eine Vereinbarung über eine zehnjährige Förderung unterzeichnet. Die Stiftung stellt dem Institut jährlich zwei neue zweijährige Promotionsstipendien (je 15.000,- Euro) zur Verfügung. Damit leistet die Stiftung einen herausragenden Beitrag für die Ausbildung der Nachwuchswissenschaftler des weltweit einzigen Instituts für Christliche Archäologie.

Presseecho:     Vatican News        Acistampa

 

Architekt Santiago Hernández verstorben

Ein großer Freund und Förderer des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, der römische Architekt Santiago Hernández (RHL), ist am 11. Mai nach schwerer Erkrankung verstorben. R.I.P. Das Seelenamt ist an Himmelfahrt um 15.30 Uhr in der Pfarrkirche Sant'Eugenio im Quartier Pinciano.

Santiago Hernández

8. Mai 2011 - In Erinnerung an Rektor Erwin Gatz

Mit sehr großer Anteilnahme hat die Gemeinschaft des Campo Santo Teutonico am 8. Mai des 10. Todestages von Erwin Gatz mit einer Feier in der Kirche und am Grab gedacht. Viele kamen das erste Mal nach einem Jahr Corona wieder zum Campo Santo. Anschließend stand ein Besuch nebenan in der Kirche San Salvatore bei den Schwestern von Mutter Theresa auf dem Programm. Es handelt sich um jene Kirche, die wahrscheinlich mit der Ansiedelung der Franken unter Karl dem Großen am Vatikan zu tun hat und somit in enger Verbindung mit dem heutigen Campo Santo steht. Danach besuchte die Gruppe die Frisenkirche S. Michele direkt am Petersplatz. Sie wird von den Holländern betreut. Erwin Gatz starb bei einem Sonntagsausflug in Maastricht.  

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Die unvergessliche Audienz des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie bei Benedikt XVI.

Am 20. Dezember 2008 empfing Papst Benedikt XVI. das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie in Privataudienz in der Sala Clementina des Apostolischen Palastes. Die Päpste haben m.W. bislang das Institut nur zweimal in Audienz empfangen, das erste Mal war es Pius XI. bei der Gürndung des Instituts 1925, das zweite Mal eben bei Benedikt XVI. . Pius XII., der sogar als Staatssekretär Großkanzler des Instituts gewesen war und auf dessen Wunsch vier Professoren das Petrusgrab erforscht haben, hat erstaunlicherweise das Institut nicht empfangen. Das lag vielleicht auch daran, dass es sich in den 1940er und 1950er Jahren in einem trostlosen Zustand befand. 

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