Aus aller Welt

Nachrichten rund um den Globus

Aus aller Welt

Ulrich Schlie: Webinar über die USA nach der Präsdientenwahl

Prof. Dr. Ulrich Schlie, Henry-Kissinger-Professor for Security and Strategic Studies an der Universität Bonn und wie kaum ein anderer vertraut mit der deutschen und europäischen Sicherheitspolitik der letzten Jahrzehnte, hält am 11. November ab 19:30 Uhr das 1. Webinar der Görres-Gesellschaft. Es steht unter dem Titel „Nach der Präsidentschaftswahl: Quo vadis USA?“ Schlie ist Mitglied der Görres-Gesellschaft.

Information und Anmeldung

online-Buchvorstellung in Augsburg: Liber Pontificalis

Termin
Datum: 25.11.2020
Ort: Augsburg

Am 25. November un 19 Uhr c.t. stellt Prof. Dr. Dieter Weiß (LMU München) den von Prof. Dr. Klaus Herbers (FAU Erlangen) und Matthias Simperl (Augsburg) herausgegebenen Band "Das Buch der Päpste - Liber pontificalis: Ein Schlüsseldokument europäischer Geschichte" (Herder: Freiburg 2020) vor. Die virtuelle Buchvorstellung wird von Dr. Markus Müller moderiert. Im Anschluss an die Vorstellung des Buchs wird Simperl noch einen Einblick in seine Forschungen zum römischen Papstbuch geben. An der Veranstaltung können Interessierte mit den folgenden Zugangsdaten teilnehmen: Zoom-Meeting-ID: 920 8984 5167 - Kenncode: 9q&gTw

Teilnahme zoom             Zum Buch

Sabine Feist Professorin für Christliche Archäologin in Bonn

Die Kölnerin Dr. Sabine Feist (* 1985) ist Nachfolgerin von Prof. Dr. Sabine Schrenk auf der Bonner Stiftungsprofessur für Christliche Archäologie. Damit kann diese Professur für die Zukunft als dauerhaft gesichert gelten, und dies ist zweifellos dem erfolgreichen Einsatz von Sabine Schrenk zu verdanken. Sabine Feist studierte Christliche Archäologie, Byzantinische Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Alte Geschichte in Freiburg, Athen, Basel und Göttingen, ihr weiterer Weg führte sie nach München und Halle, hoffentlich auch bald einmal - zumindest exkursionsweise - nach Rom! Unter anderem befasst sie sich mit Sakralarchitektur und Wissenschaftsgeschichte der Christlichen Archäologie - somit findet bei ihr das Personenlexikon zur Christlichen Archäologie reichliche Verwendung!

Stefan Ardeleanu neuer Provinzialarchäologe in Osnabrück

Dr. Stefan Ardeleanu ist seit 1. November Juniorprofessor für „Archäologie der römischen Provinzen“ am Historischen Seminar der Universität Osnabrück. Gleichzeitig übernimmt der 35-Jährige Archäologe die wissenschaftliche Leitung der Grabungen in Kalkriese, dem mutmaßlichen Ort der Varusschlacht. Ardeleanu, der viele Jahre auch in Rom war, hat im März 2019 an der von Anja Bettenworth und Claudia Gronemann organisierten Augustinus-Tagung am RIGG mit einem bemerkenswerten Vortrag über Hippo Regius in der Kolonialzeit teilgenommen, der im jüngsten Heft der Römischen Quartalschrift veröffentlicht wurde.  

Christoph Stiegemann und Stefan Heid am Campo Santo Teutonico zur Vorbereitung der Leihgaben für die "Wunder Roms"

Christoph Stiegemann zu Ehren - ein Hohelied auf das Museum

Christoph Stiegemann, der nun in Pension geht, hat seit 1990 mit ansteckender Begeisterung und unverwüstlichem Tatendrang das Paderborner Diözesanmuseum zu einem Leuchtturm kirchlicher Kunstausstellungen gemacht und dabei Hunderttausende von Menschen mit auf den Weg genommen. Seine Mitarbeiterinnen Christiane Ruhmann und Petra Koch-Lütke Westhues haben eine opulente Festschrift - "Museum als Resonanzraum" - ganz im Stil eines der wuchtigen Ausstellungskataloge der letzten Jahre herausgegeben, in der sich alles, was Rang und Namen hat oder auch etwas weniger, wiederfindet.

Mario Galgano in Fribourg promoviert

Der römische Journalist Mario Galgano, Mitglied des RIGG, wurde am 13. Oktober von der Philosophischen Fakultät im Departement für Geschichte der Universität Fribourg (Schweiz) mit einer Arbeit über "Die Ständige Nuntiatur in Luzern und die Eidgenossenschaft in der Neuzeit. Eine Edition mit Quellenauswertung und Dokumentation zum Bild der Schweiz bei den Papstgesandten von 1586 bis 1654" promoviert. Doktorvater war Prof. Volker Reinhardt. Die Gutachter-Kommission bestand daneben aus den Professoren Mariano Delgado (Kirchenhistoriker, Theologische Fakultät), Prof. Thomas Lau (Historiker, Philosophische Fakultät), Prof. Damir Skenderovic (Historiker, Philosophische Fakultät) und Prof. Arnd Beise (Germanist, Philosophische Fakultät).

Ein höchst seltener Beruf: Reliquiar-Hersteller

Antonino Cottone (* 1981 in Palermo) (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) absolvierte eine Ausbildung an der Heiligsprechungskongregation für Postulatoren in Heiligsprechungsprozessen. Seither war er für zahlreiche Ordensgemeinschaften tätig. Seine künstlerischen Fähigkeiten führten ihn dazu, sich auch auf die Herstellung von Reliquiaren im klassischen Stil zu spezialisieren. Er ist zur Zeit womöglich der einzige kommerzielle Hersteller von Reliquienbehältern. Die große Zeit der Reliquiarherstellung war der Barock, als in vielen Nonnenklöstern noch Schwestern das Kunsthandwerk beherrschten. Heute dürfte es schwer sein, noch eine Gemeinschaft zu finden, die in der Lage ist, ein Reliquiar herzustellen, für das untrügliche Ästhetik und eine große Fertigkeit in der Metall- und Stoffverarbeitung erforderlich sind.

Filmdokumentation

Stipendien für nicht-deutsche Theologen am Regensburger Institut Benedikt XVI.

In Zusammenarbeit mit dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft (Kontakt: Dr. Dr. Ralph Weimann)  vergibt die Diözese Regensburg seit 2020 ein jährliches Stipendium für einen mehrwöchigen Studienaufenthalt am Regensburger Institut Papst Benedikt XVI. (Kontakt: Dr. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Diese neue Initiative soll vor allem Theologen aus Rom und Italien fördern, die etwa bereits an der Studienbibliothek Ratzinger des Campo Santo Teutonico gearbeitet haben. Auch der Besuch eines Sprachkurses Deutsch in Rom oder Regensburg ist möglich. In diesem Jahr ist Don Leonardo Pelonara aus der Diözese Senigallia zu Gast am Regensburger Institut gewesen.

Weitere Informationen

Bischof Rudolf Voderholzer über Hauskirchen

In seinem Buch Der letzte Sabbat und in der neuesten Nummer des Klerusblatts (vom 15. August 2020), das von der Bibliothek des Campo Santo Teutonico bezogen wird, hat der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer einen langen Beitrag zum Thema "Hauskirche: Unterscheidungen zu einem mehrdeutigen Beigriff" geliefert. Er schreibt über "Die Familie als Hauskriche gemäß dem Zweiten Vatikanischen Konzil", über die Frage "Hauskirche als Ursprung der Eucharistiefeier?" und über "Hauskirchen vor dem Hintergrund von Verfolgung und Verboten öffentlicher Praxis". Der Beitrag klärt also, in welchem Sinn und Zusammenhang richtig von "Hauskirchen" in der heutigen Pastoral gesprochen werden kann und welche falschen Vorstellungen über einen historischen Ursprung der Eucharistiefeier in Hauskirchen vermieden werden sollten. Dazu beruft er sich auf

Altar und Kirche

Voderholzer ist Direktor des Instituts Papst Benedikt XVI., mit dem die Ratzinger-Studienbibliothek am Campo Santo Teutonico kooperiert.