Aus aller Welt

Nachrichten rund um den Globus

Aus aller Welt

Newsletter 1/2021 der Görres-Gesellschaft

Der neue Newsletter der Görres-Gesellschaft beginnt mit traurigen Notiz, dass wieder die Generalversammlung in Regensburg nicht regulär stattfinden kann, sondern nur digital. Ursache ist eine nicht beeinflussbare Entscheidung der Universität Regensburg. Neben vielen aktuellen Informationen geht der Newsletter auch auf den Campo Santo Teutonico und das RIGG ein. Wichtig ist hier nochmals der Hinweis auf die eigene "Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft" und auf die Musik- und Sponsorenreise vom 12. bis 17. November 2021 nach Rom, zu der noch Anmeldungen möglich sind (bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). 

Newsletter

Neuer Geschäftsführer vom Verlag Schnell & Steiner: Felix Weiland

Seit dem 1. Juli ist Felix Weiland Nachfolger seines Vaters Dr. Albrecht Weiland als Geschäftsführer des Regensburger Verlags Schnell & Steiner. Seitens des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft bedanken wir uns aus ganzem Herzen für die jahrzehntelange perfekte Zusammenarbeit mit Schnell & Steiner, die zu zahlreichen Buchprojekten geführt hat (siehe unten). Wir freuen uns genauso auf die künftige Zusammenarbeit mit Felix Weiland, den wir schon lange kennen und schätzen. 

100 Jahre Heiliger Stuhl und Berlin

Unter anderem Stefan Samerski und Günther Wassilowsky sprechen am 30. Juni auf einem Kolloquium anlässlich der 100 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen dem Hl. Stuhl und Deutschland in Berlin. Das Kolloquium kann online verfolgt werden. 1920 war die Apostolische Nuntiatur in Berlin errichtet worden.

Programm

Was ist eigentlich aus Pia Mecklenfeld geworden?

Dr. Pia Mecklenfeld, Mitglied der Görres-Gesellschaft, hat Mittelalterliche Geschichte an der Uni Osnabrück und in Rom an der Gregoriana und dem Angelicum studiert. 2018 wurde sie in Osnabrück promoviert und war dann wiss. Mitarbeiterin am Institut für Mittelalterliche Geschichte in Marburg. Ende April hat sie ein zweijähriges Archivreferendariat am Niedersächsischen Landesarchiv abgeschlossen und ist seit Anfang Mai dort als Archivrätin tätig. Gegenwärtig ist sie in der Abteilung Oldenburg des NLA eingesetzt.

Das Bruderschaftsbuch der Anima

2022 Ausstellung in Trier: Der Untergang des Römischen Reiches

In der zweiten Jahreshälfte 2022 findet eine große Landesausstellung in Trier statt: Der Untergang des Römischen Reiches. Neben dem Rheinischen Landesmuseum und dem Simeonsstift ist auch das Museum am Dom beteiligt. Dargestlelt wird das Römische Reich im 4./5. Jahrhundert, als Augusta Treverorum einen steilen Aufstieg als Residenzstadt des Kaisers einen steilen Aufstieg und danach einen ebenso raschen Niedergang erlebte.

Nähere Informationen

Kampf gegen den Mainstream des Hexenwahns: Friedrich Spee

Der Historiker und Privatdozent Frank Sobiech (Paderborn), der wiederholt als Forscher zu Gast am RIGG war, klärt im Interview mit Gudrun Sailer von Vatican News (Radio Vatikan) über Friedrich Spee und seinen Kampf gegen den Hexenwahn auf. Spee hat aufgrund seiner musischen Veranlagung und vor allem durch seine seelsorgliche Tätigkeit in Gefängnissen persönlich an den unhaltbaren Hexenprozessen gelitten. 

Zum Interview

Neue Website über Benedikt XVI.

Die Tagespost-Stiftung für katholische Publizistik hat eine neue Website geschaffen, die das jüngere, an dicke Bücher nicht mehr gewöhnte Publikum animieren möchte, sich in das Werk und Gedankengut von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. einzulesen. Dazu werden ausgewählte Texte zu verschiedenen Themen angeboten. Es werden darüber hinaus Einführungen in wichtige Bücher Ratzingers angeboten. Die neue Website verlinkt auch auf die römische Studienbibliothek Joseph Ratzinger am Campo Santo Teutonico, die den weltweit vollständigsten Online-Katalog aller Schriften von und über Ratzinger unterhält. 

Neue Website

Die Steinhalle in Mainz - Petition zum Erhalt

Laut Presseberichten und privaten Informationen steht zur Diskussion, die "Steinhalle" in Mainz, die eine der wichtigesten Sammlungen antiker, frühchristlicher und jüdischer Inschriften der römischen Rheinprovinzen birgt, zur politischen Bildung umzunutzen. Dies stößt international auf Verwunderung wegen der europäischen Bedeutung dieses Museums. Die Steinhalle steht wie wenige andere Gedächtnisorte für die römische Kultur. Es wäre eine böse Ironie, wenn in einer der ältesten römischen Städte Deutschlands diese durch das Kriegsbombardement geretteten Kulturdenkmäler aus dem Zentrum der Öffentlichkeit verschwinden würden.   

zur Petition