Aus aller Welt

Nachrichten rund um den Globus

Aus aller Welt

Georg Ratzinger am Campo Santo Teutonico

Prälat Georg Ratzinger war wie sein "kleiner Bruder" dem Campo Santo Teutonico sehr verbunden. Vor elf Jahren, zu seinem 85. Geburtstag, kam er ins Kolleg, wo ihm auch die Regensburger Domspatzen ein Ständchen brachten (Bild). Prof. Dr. Roman Hankeln (Trondheim), ehemaliger Domspatz, der im Februar vergangenen Jahres einen Vortrag am RIGG hielt, schreibt im Kondolenzbuch: "Für mich war Georg Ratzinger der warme, gutherzige, souveräne Lehrer und väterliche Wegbegleiter, der mir nichts weniger als den Zugang zur Hochkultur der europäischen Vokalmusik erschlossen hat.

Goran Jovicic promoviert

Am 23. Juni wurde Dr. Goran Jovicic, einst Mitglied des RIGG, an der Universität Budapest in Kirchenrecht promoviert und erwarb damit seinen zweiten Doktortitel; die Verteidigung war auf Deutsch. Thema war "Die völkerrechtliche Stellung des Hl. Stuhls und des Staates der Vatikanstadt unter besonderer Berücksichtigung ihres Status bei den Vereinten Nationen". Doktorvater war Prof. Dr. Schanda Balazs, Verfassungsrichter in Ungarn (Supreme Constitutional Judge) und Professor für Ziviles Verfassungsrecht und Kirchenrecht an der Pazmany Peter Katholischen Universität in Budapest.

Stipendien für zweiwöchige Forschungsreisen

Das EU-Projekt “Research Infrastructure on Religious Studies” (ReIReS) bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen akademischen Disziplinen die Möglichkeit, an einer von vierzehn europäischen Forschungsinstitutionen in Bologna, Hamburg, Leuven, Mainz, Sofia und Paris an einem Projekt der historischen Religionsforschung zu arbeiten und die herausragenden Sammlungen und Bestände zu Judentum, Christentum und Islam zu nutzen.

Nähere Infos 

Pilgerreise nach Palästina von Rev. Wilhelm Bigot - 1891 (Teil 4)

(1. Folge - 2. Folge - 3. Folge)

"IV. Bethleem und Hebron. Zwei Stunden südlich von Jerusalem kann man auf einer schönen Straße zu Fuß, zu Pferd oder per Wagen bequem nach Bethleem kommen. Vor dem Jaffathor stehen die Wagen und Maulthiere bereit. Vom Mar Elias Kloster ab ist die Gegend sehr schön und fruchtbar. Man sehe das Grab der Rachel - Bethleemer Straßen sind eng, das Volk freundlich. Die hl. Grotte der Geburt mit der St. Helena-Basilica sind doch der Anziehungspunkt, besonders auf Weihnachten, wer nie das Glück hatte dort zu sein. Man besuche die Milchgrotte, das Hirtenfeld, den Frankenberg und womöglich gehe oder fahre man an einem Tage nach dem 7 Stunden südl. gelegenen Hebron; unterwegs sind die Teiche Salomos, die Grotte, wo der Diacon Philippus den Königl. Kämmerer getauft haben soll und das Grab des Propheten Jonas zu sehen. In Hebron (sind) die .. des Abraham und das Thal Mambre, und die Gräber der Patriarchen zu sehen, nur von außen.

Alessandro Bellino promoviert

Dr. Alessandro Bellino, Mitglied des RIGG, hat vor wenigen Tagen im Juni an der Katholischen Universität Mailand erfolgreich seine Doktorarbeit über die Zentrumspartei und den Hl. Stuhl ("Centro cattolico tedesco e S. Sede da Leone XIII a Pio X, 1870-1914") verteidigt. Doktorvater war Prof. Dr. Agostino Giovagnoli (Università Cattolica del Sacro Cuore), Kommissionsmitglieder Prof. Adriano Roccucci (Università di Roma Tre), Prof. Paolo Borruso (Università Cattolica) und Prof. Don Roberto Regoli (Pontificia Università Gregoriana). Bellino hat bereits in der Römischen Quartalschrift veröffentlicht und jüngst eine Monographie über den Vatikan und Hitler vorgelegt.

Berliner Rosenkranz-Basilika: "Unsere Zwölf Apostel halten den Mindestabstand"

Es ist nicht so, dass die Geistlichkeit in Berlin nicht innovativ wäre. Die neo-byzantinische Rosenkranz-Basilika in Berlin-Steglitz, eine der schönsten Kirchenräume der Stadt, glänzt in neuer Beleuchtung und durch vorbildlichen Mindestabstand. Selbst die Zwölf Apostel halten sich daran, und mit apostolischer Autorität versehen, hat Pfarrer Dr. Andrej Nicolai Desczyk auch keine Probleme, die Gläubigen zur Nachahmung anzuhalten.

Britta Kägler neue Professorin für Bayerische Landesgeschichte in Passau

Vereidigt und verbeamtet, und das in Bayern! Mit der Eidablegung ist der Wechsel von Prof. Dr. Britta Kägler, nunmehr seit drei Jahren Professorin für frühe Neuzeit in Trondheim (Norwegen), an die Universität Passau besiegelt. Sie wird ihre Stelle als Professorin für Bayerische Landesgeschichte und europäische Regionalgeschichte im August diesen Jahres antreten. Das Römische Institut der Görres-Gesellschaft gratuliert ihr. Prof. Kägler ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Römischen Quartalschrift (hier das aktuelle Heft).

Von München nach Rom an den Campo Santo Teutonico

Seit 2002 führen die Münchener Kunsthandwerkerschulen unter der Projektleitung von Clemens Sohmen von der Fachschule für Steintechnik und Sascha Priester, Lehrbeauftragter für Klassische Archäologie an der Uni München, Erasmus-Projekte durch, die beständig nach Rom führen. Damit geben sie jungen Erwachsenen eine europäische Perspektive, und davon profitiert auch seit Jahren der Campo Santo Teutonico, dessen historische Grabdenkmäler ausgezeichnet restauriert wurden, so dass es eine wahre Freude für alle Besucher des Vatikans ist. Denken Sie daran: Jetzt ist die rechte Zeit, seinen nächsten Romurlaub zu planen

Kunsthandwerkerschule lebt Europa