Leseempfehlungen

Das Historische Jahrbuch der Görres-Gesellschaft erscheint nun bei Herder

Das "Historische Jahrbuch" der Görres-Gesellschaft erscheint seit der jüngsten Ausgabe bei Herder. Noch kann man dort nicht die online-Ausgabe und einzelne Aufsätze bestellen, aber dieser Service wird wohl in Zukunft angeboten werden. Die HJ veröffentlicht häufig - nicht ausschließlich - die Vorträge der Sektion für Geschichte auf den Generalversammlungen der Görres-Gesellschaft. Im 138. Jahrgang, 2018, finden sich unter anderem Beiträge von:

  • Martin Rhonheimer: Vom Subsidiaritätsprinzip zum Sozialsstaat
  • Gerald Schwedler: Kirchenbauprojekte des Spätmittelalters
  • Bertam Schefold: Mittelalterliche Kapitalkritik und die Weberthese
  • Britta Kägler: Finanzielle und soziale Aspekte der barocken Baukonjunktur

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Publikation über die neuen Inschriften von St. Maximin in Trier

Seit dem Boom christlicher Archäologie im 19. Jahrhundert kannte man in Trier etwa 1.000 frühchristliche Grabinschriften, was für eine Provinzstadt eine enorm hohe Zahl ist, was sich aber aus der Bedeutung Triers als zeitweiser Kaiserresidenz erklärt. Die Inschriften haben leidlich die Bombennächte des Zweiten Weltkriegs überlebt. Nun entdeckte man aber bei der Ausgrabung der frühchristlichen Basilika unter St. Maximin vor den Toren des antiken Rom von 1978 bis 1990 weitere 300 sensationelle Inschriften. Sie wurden nun ediert und kommentiert von Hiltrud Merten (Trier). Der prachtvolle Band Die frühchristlichen Inschriften aus St. Maximin bei Trier ist erstaunlich günstig (39,- Euro). Das Buch wird demnächst in der Römischen Quartalschrift rezensiert.

Buch über den römischen Bestsellerautor Reinhard Raffalt

Zu dem neuen Buch von Julian Traut: Ein Leben für die Kultur. Reinhard Raffalt zwischen Bayern, Deutschland und Italien

Über ein Vierteljahrhundert lebte und arbeite Reinhard Raffalt in der Ewigen Stadt: Er war Organist in der Anima, Vatikankorrespondent, erster Direktor der Deutschen Bibliothek, Begründer der Römischen Bachgesellschaft, Schriftsteller und Rundfunkautor, Mitgründer des römischen Studios des Bayerischen Rundfunks und in den 1950er-, 60er- und 70er- Jahren eine Institution der deutsch-römischen Gesellschaft.

Die bewegende Geschichte der Clara Pfänder

Eines der wichtigsten Dokumente aus dem Leben der Ordensgründerin Clara Pfänder (1827-1882) liegt im Archiv des Campo Santo Teutonico: eine Geheimvollmacht des Bekennerbischofs Konrad Martin von Paderborn an Pfänder (S. 298). Dorthin geriet das Schreiben, weil der Rektor Anton de Waal Kontakt zu Clara Pfänder hatte. Deren Leben wird jetzt sehr lebendig und mit großem historischen Interesse beschrieben von Sr. Carola Thomann in dem Buch Die Sonne bleibt oben. Der Lebensweg von Mutter M. Clara Pfänder, Gründerin der Franziskanerinnen Salzkotten.