Wo Vergangenheit Zukunft hat

Wissenschaftszentrum für Geschichte seit 1888

Willkommen bei der Görres-Gesellschaft in Rom!

Neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG), das bekannte Wissenschaftszentrum für die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes.

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Vorträge & Tagungen

Bericht der Augustinus-Tagung am Campo Santo Teutonico

Auf H/Soz/Kult erschien nun von Jutta Weiser (Mannheim) der ausführliche Tagungsbericht zur großen Augustinus-Tagung, die im März am Römischen Institut der Görres-Gesellschaft stattfand. Sie war von Prof. Dr. Claudia Gronemann (Mannheim) und Prof. Dr. Anja Bettenworth (Köln) im Rahmen eines DFG-Projekts organisiert worden.

Hier der Tagungsbericht

Jobs & Stipendien

Jobs: Kunstgeschichts-Stipendien in Rom

Deadline: 6. Oktober

Die Bibliotheca Hertziana (Rom, Italien) vergibt Stipendien an Kunsthistoriker im Museumsdienst (Angestellte/Beamte) für dreimonatige Forschungsaufenthalte. Gefördert werden wissenschaftliche
Vorhaben zur italienischen Kunstgeschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart aus dem Kontext der Museumstätigkeit.

Hier weitere Infos

Römische Notizen & aus dem Institut

15. September: Jubiläum des Camerlengo Aldo Parmeggiani

Am 31. Juli beging Aldo Parmeggiani, seit 2007 Camerlengo der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Mutter Gottes am Campo Santo Teutonico, seinen 80. Geburtstag. Am Patrozinium der Kirche des Campo Santo, dem 15. September, ehrt die Bruderschaft ihren Camerlengo mit einer kleinen Feier im Anschluss an die hl. Messe um 9 Uhr. Aldo Parmeggiani, gebürtig aus Meran, ist Journalist und arbeitet seit vielen Jahren auch bei Radio Vatikan. Nicht nur die Bruderschaft und das Priesterkolleg, sondern auch das Römische Institut der Görres-Gesellschaft verdankt ihm viel. Ohne seine kräftige und immer herzliche Unterstützung wäre die derzeitige Arbeit des Instituts bei weitem nicht möglich. Ad multos annos! 

Aus aller Welt

Tierschutz vor 100 Jahren

Die guten Deutschen regen sich nicht erst heute über die bösen Italiener auf. Das gehört zum nationalen Reflex. Am 24. Januar 1911 erschien in einer - natürlich - Berliner Zeitung ein aufrüttelnder Beitrag, dass nun auch die katholische Kirche endlich den "Vogelmord" in Italien anprangern solle. Nun, wer Emile Zola gelesen hat, weiß, dass noch Leo XIII. in den vatikanischen Gärten die Vögel fangen ließ, um sie nicht draußen auf dem Markt kaufen zu müssen. Der Zeitungsausschnitt fand sich in einem an Anton de Waal, Rektor des Campo Santo, gerichteten Brief, in dem der Autor noch viele andere Grausamkeiten der Italiener mit Pferden, Osterlämmchen und eben Vögeln mitteilt, die er selber beobachtet haben will. Wir ersparen das besser dem Leser. 

Der Vogelmord in Italien