Römische Notizen
Int. Kongress für Christl. Archäologe - 1. Rundbrief
Dienstag, den 21. Juni 2011

Von der Versammlung der Repräsentanten der Nationen, die am XV. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie teilgenommen haben (Toledo 2008), wurde beschlossen, den XVI. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie im Herbst 2013 in Rom stattfinden zu lassen – im 1700. Jahr des sog. Mailänder Edikts– und die Ausrichtung dem Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie anzuvertrauen.
Das Organisationskomitee des 16. Internationalen Kongresses für Christliche Archäologie, der vom 22. bis 28. Sept. 2013 in Rom zum Thema "Konstantin und die Konstantiniden - konstantinische Innovation, ihre Wurzeln und ihre Entwicklungen" stattfinden wird, hat ein erstes Rundschreiben erlassen, dessen Wortlaut im Folgenden wiedergegeben wird.
Rundschreiben Nr. 1
Von der Versammlung der Repräsentanten der Nationen, die am XV. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie teilgenommen haben (Toledo 2008) wurde beschlossen, den XVI. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie im Herbst 2013 in Rom stattfinden zu lassen – im 1700. Jahr des sog. Mailänder Edikts– und die Ausrichtung dem Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie anzuvertrauen.
Der Kongress wird vom 22. bis 28. September 2013 stattfinden und sich näherhin mit folgenden Themenbereichen befassen:
Die christliche Präsenz im topographischen Gefüge der Städte und Landgebiete (Westen) (verantwortlich: Prof. Jean Guyon).
Die christliche Präsenz im topographischen Gefüge der Städte und Landgebiete (Osten) (verantwortlich: Prof. Jean-Pierre Sodini).
Christliche Denkmäle und ihre Beziehung zu den Zentren kaiserlicher Macht (Westen) (verantwortlich: Prof. Lucrezia Spera).
Christliche Denkmäler und ihre Beziehung zu den Zentren kaiserlicher Macht (Osten) (verantwortlich: Prof. Franz Alto Bauer).
Die „Erfindung“ der christlichen Basilika und die Innovation der konstantinischen Architektur (verantwortlich: Prof. Federico Guidobaldi).
Architektur und Liturgie (verantwortlich: Prof. Sible De Blaauw).
Funeralräume und Rythmen der Konversion (verantwortlich Prof. Vincenzo Fiocchi Nicolai).
Eigenheiten und Typologie der Funeralräume der Nicht-Christen (verantwortlich: Prof. Philippe Pergola).
Die konstantinische Plastik: Porträts, Großstatuen (verantwortlich: Prof. Marianne Bergmann).
Die konstantinische Plastik: die Funeralproduktion (verantwortlich: Prof. Josef Engemann).
Die figurative Kultur zwischen Malerei und Mosaik (verantwortlich: Prof. Fabrizio Bisconti).
Die anderen Künste: von den Luxusgütern zu den Alltagsgegenständen (verantwortlich: Prof. François Baratte).
Eigenheiten der christlichen Epigraphik im Westen (verantwortlich: Prof. Danilo Mazzoleni).
Eigenheiten der christlichen Epigraphik im Osten (verantwortlich: Prof. Denis Feissel).
Vorgesehen ist auch eine Sektion für:
Unveröffentlichte Entdeckungen (verantwortlich: Prof. Anna Maria Ramieri).
Ein allgemeines Einleitungsreferat wird gehalten werden von Prof. Timothy D. Barnes.
Die Beiträge, die mündlich oder in Form eines poster eingebracht werden, müssen sich in die genannten Thematiken einfügen. Wer ein Referat halten möchte, muss spätestens bis März 2012 den Titel und eine Zusammenfassung von mind. 500 Worten (max. 800) per Email an das Sekretariat des PIAC schicken ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Zugelassene Sprachen sind Italienisch, Französisch, Englisch, Spanisch und Deutsch.
Die Vorschläge werden von den Verantwortlichen der oben genannten Themenbereiche bewertet. Die Zusammenfassungen der angenommenen Referate werden den Kongressteilnehmern zur Verfügung gestellt, um die Diskussion zu vereinfachen. Die Referate (comunicazioni) dauern 15 Minuten.
Während des Kongresses werden Führungen zu den wichtigsten konstantinischen Denkmälern Roms durchgeführt.
Die Einschreibegebühr beträgt € 160,00; damit können zugleich die Kongressakten deutlich günstiger als zum Ladenpreis erworben werden. Studenten erhalten vergünstigte Bedingungen. Näheres wird dazu im zweiten Rundbrief bekannt gegeben.
Generalsekretär Präsident
Dott. Olof Brandt Prof. Vincenzo Fiocchi Nicolai
