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20.-23. Sept. in Frankfurt: Symposium zur Ehren von Alois Grillmeier

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01. 09. 2017

Die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen in Frankfurt a.M. veranstaltet eine Tagung zu Ehren des großen Erforschers der frühchristlichen Christologie Alois Grillmeier, der 1994 von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal ernannt worden war. Verantwortlich sind Rektor Ansgar Wucherpfennig SJ und Theresia Hainthaler. Unter anderen werden Kardinal Kurt Koch und Christoph Markschies referieren. Angesichts der post-dogmatischen Ära der Theologie handelt es sich um eine bemerkenswerte Initiative, gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung.

Das gesamte Programm finden Sie hier.

   

Joseph Görres und Johann Michael Sailer

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30. 08. 2017

Joseph Görres Joseph Görres Die Lebenszeit von Görres und dem etwas älteren Sailer überschneiden sich von 1776 bis 1832. Es ist die äußerst bewegte Zeit des ausgehenden Ancien Regime, der Französischen Revolution und ihrer länderübergreifenden Folgen. Prof. Dr. Konrad Baumgartner hat im Klerusblatt (2017, Nr. 6) einen sehr lesenswerten Aufsatz über diese für den Katholizismus bis heute eminent wichtigen Persönlichkeiten und ihre Verbindungen untereinander veröffentlicht: des Laien (in München) und des Bischofs (von Regensburg) - beide auf ihre Weise Reformer und Erneuerer des katholischen Lebens und Intellekts. Hier die wesentlichen Abschnitte.

Joseph Görres ist nicht der Gründer, wohl aber der Namensgeber der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft.

   

Samstag, 2. Sept.: Historischer Verein für den Niederrhein

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28. 08. 2017


altDer Historische Verein für den Niederrhein lädt zu seiner Herbsttagung nach Knechtsteden ein. Die Vorträge und Besichtigungen widmen sich der 1131 vom späteren Kölner Erzbischof Hugo von Sponheim gestifteten Prämonstratenserabtei.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen.

   

Samstag, 21. Oktober, in Tübingen: 200 Jahre Katholische Theologie

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21. 08. 2017

Der äußerst emsige Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Claus Arnold, Dietmar Schirsner, Dominik Burkard) veranstaltet zusammen mit der Fakultät eine Studientag zum 200-jährigen Jubiläum der Katholisch-Theologischen Fakultät und des Wilhelmstifts im Tübinger Theologicum (Liebermeisterstraße 12, 10 Uhr). Vorträge werden einige theologische Lehrer behandeln, die in unterschiedlicher Form nicht dem jeweils vorherrschenden kirchenpolitischen Mainstream entsprachen, darunter auch der Neutestamentler Karl-Hermann Schelkle, der 1936/37 am Campo Santo Teutonico war (siehe Personenlexikon zur Christlichen Archäologie, Bd. 2, 1126f). Es werden auch diverse Führungen angeboten.

Hier finden Sie das ganze Programm.

   

Britta Kägler übernimmt Professur für Moderne Geschichte in Trondheim

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19. 08. 2017

Die Akademische Rätin am Lehrstuhl für Bayerische Geschichte der Universität München Dr. Britta Kägler tritt zum Herbst eine Professur für Early Modern History (1600-1850) an der Universität Trondheim an. Ihre Probevorlesung hielt sie am 19. Mai zum Thema “Hovedtrekk ved den økonomiske utviklingen i tidligmoderne tid” und konnte sich gegenüber ihren Mitbewerbern durchsetzen. Ihre "Abschiedsvorlesung" in Deutschland hält sie am Freitag, 29. September, um 16.30 Uhr auf der Generalversammlung der Görres-Gesellschaft in Mainz (Philosophicum, P 3) zum Thema "Kirchenfürst und Baugewerbe. Finanzielle und soziale Aspekte der barocken Baukonjunktur". Britta Kägler war 2010-2013 am DHI in Rom und Mitglied des RIGG. Sie moderiert seit einigen Jahren die Münchener Gruppe der Görres-Gesellschaft. Diese Aufgabe wird Alexander Wegmaier fortsetzen. Möge sich die Görres-Gesellschaft nun auch in Norwegen ausbreiten!

   

29. Sept.-1. Okt. in Mainz: Generalversammlung der Görres-Gesellschaft

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14. 08. 2017

Die 120. Genervalversammlung der Görres-Gesellschaft ist erstmals auf ein Wochenende verkürzt. Vorsitzender des Ortsausschusses ist der Historiker Prof. Dr. Michael Kißener, der am Freitag Abend den Eröffnungsvortrag über Mainz im 19./20. Jahrhundert hält. Studierende können Reisestipendien bei der Geschäftsstelle beantragen. Auch das RIGG gibt im Einzelfall Zuschüsse.

Zum 100-jährigen Jubiläum der Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum hält Prof. Dr. Volker Leppin (Tübingen) am Samstag Abend den Öffentlichen Vortrag zum Thema "Von der Kontroverse zur Historisierung. Das Corpus Catholicorum und die katholische Reformationsforschung im 20. Jahrhundert".

Hier das gesamte Tagungsprogramm.

Zum Mainzer Dom siehe die Publikationen beim Verlag Schnell & Steiner.

Wie immer wird es ein informelles Treffen der "Römer", diesmal am Samstagabend nach dem Empfang, geben, voraussichtlich in der Droschkenstube (beim Bahnhof).

Es wird DRINGEND EMPFOHLEN, sich schriftlich anzumelden (mit den akademischen Titeln), entweder mit der Postkarte oder über dieses Link. Wer dies nicht tut, wird seinen Namen nicht im gedruckten Teilnehmerverzeichnis wiederfinden!!

Ferner wird UNBEDINGT DARUM GEBETEN, die Einverständniserklärung für Postsendungen an die Geschäftsstelle zu schicken, da wir sonst nicht mehr unsere Veranstaltungen bewerben können.

hier weiterlesen

   

Vortrag von Stefan Heid an der Lomonosov-Universität

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30. 07. 2017

Am Freitag, dem 15. September, hält Stefan Heid um 18 Uhr an der Staatlichen Universität Lomonosov in Moskau einen Vortrag zum Thema "Number and use of church-buildings in early christian cities". Es geht um die sagenumwobenen "Hauskirchen" der christlichen Frühzeit und das, was wir wirklich über Art und Zahl der Gottesdienststätten wissen. Der Vortrag findet um 15 Uhr an der Geschichtsfakultät auf Einladung von Prof. Veniamin V. Simonov statt, vermittelt durch die Archäologin prof. Liudmila G. Khrushkova. Prof. Khrushkova hat für das Personenlexikon zur Christlichen Archäologie zahlreiche Einträge über russische Archäologen und eine Artikelserie zur Geschichte der Christlichen Archäologie in Russland für die Römische Quartalschrift verfasst. Die Geschichtsfakultät gibt ein mehrbändes Handbuch zur Kirchengeschichte heraus, das in zwei Bänden vorliegt.

   

Kardinal Höffner und der Campo Santo Teutonico

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Ölporträt von Joseph Höffner im Kapitelsaal des Campo Santo Ölporträt von Joseph Höffner im Kapitelsaal des Campo Santo Kardinal Joseph Höffner war wie Kardinal Joachim Meisner und nunmehr Kardinal Rainer Woelki Protektor der Görres-Gesellschaft, aber auch aufgrund seiner häufigen Rombesuche als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz mit dem Campo Santo Teutonico engstens verbunden. Nicht zufällig hängt sein Porträt im Kapitelsaal der Erzbruderschaft. Daher sei auf einen kurzen, aber sehr treffenden Rückblick auf Höffner, gesendet vor vier Jahren, hingewiesen. In diesem Film ist Höffner auch auf der Dachterrasse des Campo Santo und am Eingang zur benachbarten Audienzhalle zu sehen. Der in dem Streifen ebenso auftretende große Kölner Kirchenhistoriker und Höffner-Biograph Prälat Prof. Dr. Norbert Trippen ist vor wenigen Monaten verstorben.

Hier zum Film.

   

Mittwoch, 19. Juli: Friedrich Spee in Würzburg

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12. 07. 2017

altIm Rahmen der Studienabschlussfeier der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wird Dr. Frank Sobiech um 19 Uhr in Hörsal 318 der Neuen Universität den akademischen Festvortrag über "Friedrich Spee SJ (1591-1635) als Student" halten. Sobiech ist Habilitand am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dominik Burkard. Seine Habilitationsschrift handelt über den in der Trierer Jesuitenkirche begrabenen Jesuiten Spee, der vor allem durch seinen Einsatz gegen den Hexenwahn berühmt wurde. Derzeit hält sich Sobiech zu Forschungen am RIGG auf.

   

Kardinal Meisner - Förderer der Görres-Gesellschaft

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05. 07. 2017

Ein persönlicher Dank

Der heute in Frieden heimgegangene Kardinal Joachim Meisner war eine Epochengestalt der Weltkirche. Ein Felsenbischof im Osten wie im Westen. Ein Mann des Gewissens. Ein Glaubender. Seine Direktheit hat manche verschreckt und abgeschreckt. Man musste nicht jedes seiner Worte mögen. Aber mein persönlicher Dank gilt ihm ohne Einschränkung, wegen seiner Verlässlichkeit. Nicht nur mich, sondern unzählige andere Priester und Laien hat er auf ihrem wissenschaftlichen Weg gefördert, wohl mehr als jedes andere Bistum. Auf den guten Rat seiner Regenten hin hat er viele Mitarbeiter zur Promotion, Habilitation oder sonstigen Qualifikation freigestellt. Jedes Jahr hat er sich mit ihnen über Weihnachten getroffen. Dies war ein eminenter Dienst an der ganzen Kirche, denn es war ihm natürlich klar, dass qualifizierte Wissenschaftler häufig in andere Diözesen berufen werden. So hat er mich nach Rom ans Päpstliche Institut für Christliche Archäologie ziehen lassen. Sehr weise hat er mir damals nahegelegt, ich solle keine Professur annehmen, wenn sie nicht ordentlich bezahlt werde. Er wusste, dass in Rom die nicht-päpstlichen Hochschulen ihre Dozenten nur spärlich entlohnen. Kardinal Meisner war Protektor der Görres-Gesellschaft und hat immer auch das Römische Institut mit Wohlwollen begleitet, nicht zuletzt dadurch, dass er mir die Möglichkeit gab, 2011 dessen Leitung zu übernehmen. Wir standen nie in engerem Kontakt, aber es erfüllt mich mit Stolz, in "seiner" Diözese Köln den geistlichen Weg beschritten zu haben. Stefan Heid

   

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