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Papstschelte - ein roter Faden der Kirchengeschichte

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21. 06. 2017

Papstschelte muss nicht sein. Dennoch ist die Geschichte voll davon. Schon Papst Damasus (364-388), dessen Pontifikat in heftigsten innerkirchlichen Zerwürfnissen begann, musste sich als auriscalpius matronarum - "Ohrlöffel der reichen Damen" - beschimpfen lassen. Martin Luther griff immerhin ins biblische Schimpfrepertoire, wenn er den Papst als Antichrist bezeichnete. Ganz zu schweigen von tätlichen Übergriffen: Der vor Selbstbewusstsein platzende Bonifaz VIII. wurde in Anagni mit einer bis nach Rom schallenden Ohrfeige abserviert. Weitere Ausführungen zu dieser Thematik von Matthias Simperl finden Sie hier.

   

Papstschelte - ein roter Faden der Kirchengeschichte

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21. 06. 2017

Papstschelte muss nicht sein. Dennoch ist die Geschichte voll davon. Schon Papst Damasus (364-388), dessen Pontifikat in heftigsten innerkirchlichen Zerwürfnissen begann, musste sich als auriscalpius matronarum - "Ohrlöffel der reichen Damen" - beschimpfen lassen. Martin Luther griff immerhin ins biblische Schimpfrepertoire, wenn er den Papst als Antichrist bezeichnete. Ganz zu schweigen von tätlichen Übergriffen: Der vor Selbstbewusstsein platzende Bonifaz VIII. wurde in Anagni mit einer bis nach Rom schallenden Ohrfeige abserviert. Weitere Ausführungen zu dieser Thematik von Matthias Simperl finden Sie hier.

   

Jobs: Christliche Archäologie in Rom

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15. 06. 2017

Deadline: 28. Oktober

Das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie schreibt zwei Promotionsstipendien aus.

Näheres lesen Sie hier.

   

Montag, 12. Juni: Görres-Lecture in Jerusalem

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10. 06. 2017

Prof. Dr. Dr. Klaus Müller (Münster) spricht zum Thema "Another Great Unified Theory: Plea for a Panentheistic Turn in Christian Theology". Vor Besuch fragen Sie vorsichtshalber Ihren Arzt oder Apotheker.

Beginn: 20 Uhr

Ort: Dormitio Abtei (Sion)

   

Stipendien für Salzburger Hochschulwochen

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09. 06. 2017

Die Görres-Gesellschaft vergibt Stipendien zur Teilnahme an den Salzburger Hochschulwochen vom 31. Juli bis zum 8. August (also doch eher nur 1 Hochschulwoche).

Nähere Infos finden Sie hier.

   

Ad latrinam Latinum? (vulgo: Ins Klo mit dem Latein?)

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08. 06. 2017

PD Dr. Dr. Andreas Weckwerth, derzeit Lehrstuhlvertreter für Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Kath. Universität Eichstätt, ist den Lesern der Römischen Quartalschrift durch seine Aufsätze zur lateinischen Hymnologie und zum frühen Papsttum bekannt. Er tritt aber auch durch seinen kompetenten und umsichtigen Einsatz für den Erhalt des Latein an Schule und Universität hervor. In letzter Zeit häufen sich die Initiativen an diversen Universitäten, das Latein als obsoletes Relikt einer humanistischen Bildung gänzlich zugunsten der Naturwissenschaften abzuschaffen. Hierzu hat Weckwerth zwei wichtige, aufrüttelnde Beiträge verfasst, die Sie hier lesen können: "Latein, wer zum Teufel braucht heute noch Latein?" --- "Ad latrinam Latinum?".

Hingewiesen sei an dieser Stelle auf den Verein und die Zeitschrift Pro Lingua Latina.

   

23. Juni in Paderborn: Vortrag über den Campo Santo Teutonico

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06. 06. 2017

Im Rahmen der von der Thomas Morus Akademie Bensberg organisierten Reise zur Ausstellung "Wunder Roms im Blick des Nordens" in Paderborn hält Stefan Heid um 19 Uhr einen Öffentlichen Vortrag im Forum St. Liborius zum Thema: "Leben von den Wundern Roms! Wie die Gelehrten des Campo Santo Teutonico sich selbst und die Deutschen für Rom begeisterten".

Es geht um das seit 1876 bestehende deutsche Priesterkolleg und sein vielfältiges Engagement für die Geschichte und Archäologie Roms. Durch Bücher, Romane, Pilgerbetreuung, Erforschung der Katakomben und vieles mehr haben die Gelehrtenpriester des Campo Santo nicht unwesentlich dazu beigetragen, für Rom als Sehnsuchtsziel der Deutschen zu werben.

Wer sich über den heutigen Campo Santo informieren möchte, sei verwiesen auf das Buch Der Campo Santo Teutonico. Eine deutsprachige Exklave im Vatikan.

   

Johannes Grohe in "Die Tagespost"

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05. 06. 2017

"Jede Zeit der Kirche ist eine gute Zeit"

Johannes Grohe blättert in 'Der Campo Santo Teutonico: Eine deutschsprachige Exklave im Vatikan', Verlag Schnell & Steiner 2016 Johannes Grohe blättert in 'Der Campo Santo Teutonico: Eine deutschsprachige Exklave im Vatikan', Verlag Schnell & Steiner 2016 Prof. Johannes Grohe, Vizedirektor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft und Projektleiter des online-Lexikons der Konzilien, hat sich in der Pfingstausgabe der "Tagespost” in einem Interview über die Bewertung des Guten und Schlechten in der Kirchengeschichte geäußert. Hier lesen Sie mehr.

   

Job: Frühmoderne in Florenz

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05. 06. 2017

Deadline: 28. Juli

Das European University Institute "San Domenico di Fiesole" (Florenz) schreibt einen Lehrstuhl für Frühmoderne des Mittelmeerraums (c 1450-1700) aus.

Nähere Infos finden Sie hier.

   

Ausstellung in Hildesheim zur Konfessionalisierung

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29. 05. 2017

Unter dem hübschen Titel "Wie lang wilst du noch lutherisch bleiben?" findet vom 18. Juni bis zum 17. September im Hildesheimer Dommuseum eine Ausstellung zur "Konfessionalisierung in Hildesheim" statt. Begleitet wird die Ausstellung von Öffentlichen Führungen und Vorträgen. Am 29. Mai spricht Jörg Bölling (Göttingen) über "Ökumene am Vorabend der Reformation". Am 5. August ist ein Kolloquium mit Hans-Georg Aschoff (Hildesheim), Hans Otte (Hannover), Brage bei der Wieden (Wolfenbüttel), Birgit Hoffmann (Wolfenbüttel) und Thomas Scharf-Wrede (Hildesheim) angesetzt.

Nähere Infos finden Sie hier.

   

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